Fußball Bundesliga
Bayern wollen Butt halten

Nicht nur wegen seines Elfmetertores in Turin soll Jörg Butt bei Bayern München verlängern: "Er ist eine herausragende Persönlichkeit", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger.

Bayern Münchens Sportdirektor Christian Nerlinger hat Torwart und Elfmeter-Spezialist Jörg Butt nach dem Triumph von Turin einen neuen Vertrag in Aussicht gestellt. "Er ist eine herausragende Persönlichkeit. Leistung wird beim FC Bayern immer honoriert - und Jörg bringt hervorragende Leistungen", sagte Nerlinger nach dem 4:1 (1:1) des deutschen Fußball-Rekordmeisters in der Champions League bei Juventus Turin. Der Kontrakt des 35 Jahre alten Butt läuft im Juni 2010 aus.

Er mache sich darüber noch keine Gedanken, "aber ich kann mir gut vorstellen, über den Sommer hinaus zu bleiben", meinte Butt. Das Wichtigste für ihn sei aber, "dass ich spielen und der Mannschaft helfen will".

In Turin hat Butt dem FC Bayern definitiv geholfen. In der 30. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter gegen Turins Startorhüter Gianluigi Buffon ganz souverän. Es war für Butt im 50. Einsatz in der Champions League der dritte Treffer, kurioserweise der dritte gegen Juve. 2001 traf der ehemalige Nationalspieler beim 4:4 für den Hamburger SV gegen Edwin van der Sar per Strafstoß, ein Jahr später für Bayer Leverkusen beim 3:1. Da stand ebenfalls schon Buffon im Tor der "alten Dame".

"Das ist eine schöne Geschichte, aber reiner Zufall", meinte Butt dazu. Für ihn würde ohnehin nur zählen, "dass wir ins Achtelfinale gekommen sind. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. " Bei seinem Elfmeter, bei dem er Buffon cool in die falsche Ecke schickte, habe er versucht, "alles auszublenden".

Butt, der im Sommer 2008 von Benfica Lissabon kam, hatte Michael Rensing am vierten Spieltag dieser Saison als Nummer eins beim FC Bayern abgelöst. Seitdem ist der 35-Jährige, der in bisher 344 Bundesligaspielen immerhin 26 Tore erzielt hat, vor Arjen Robben und Bastian Schweinsteiger auch Elfmeterschütze Nummer eins. Bis zum Spiel in Turin hatte es aber noch keinen Strafstoß für die Münchner gegeben.

© SID

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