Fußball Bundesliga
Bayern wollen Mannschaft "knallhart" umbauen

Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat erklärt, dass der Mannschafts-Umbau bei Bayern München "ohne jegliche Rücksicht knallhart" vollzogen werden soll. Ende Mai sollen alle Transfers bekannt gegeben werden.

Beim deutschen Rekordmeister Bayern München soll der angestrebte umfassende Umbruch in der Mannschaft "ohne jegliche Rücksicht knallhart" durchgezogen werden. Das kündigte Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge an.

Im aktuellen Bayern-Magazin erklärte Rummenigge weiter, "dass es in allen Mannschaftsteilen Veränderungen geben wird, Zugänge und Abgänge". Die enttäuschend verlaufene Saison sei eine "Chance auf eine echte Erneuerung - die wollen und werden wir nutzen". Alle Transfers sollen möglichst an einem Tag bekanntgegeben werden, laut Manager Uli Hoeneß Ende Mai.

Van Buyten und Lell Wackelkandidaten

Mit den Äußerungen über Zu- und Abgänge in allen Mannschaftsteilen heizte Rummenigge die Spekulationen an, welche Defensivspieler den Verein trotz laufender Verträge verlassen müssen. Besonders in der Kritik steht Innenverteidiger Daniel van Buyten, der zu Saisonbeginn vom Hamburger SV für rund zehn Mill. Euro verpflichtet worden war. Zudem gilt Christian Lell als Wackelkandidat.

Sicher ist bislang jedoch nur, dass Jan Schlaudraff (Alemannia Aachen), Hamit Altintop (FC Schalke 04) sowie Jose Ernesto Sosa (Estudiantes de La Plata) kommen und Mehmet Scholl (Karriereende), Hasan Salihamidzic (Juventus Turin), Claudio Pizarro und Ali Karimi (beide noch unbekannt) aus der Mannschaft ausscheiden werden. Roque Santa Cruz steht zudem kurz vor einem Wechsel zum spanischen Erstligisten Betis Sevilla, Owen Hargreaves ist auf dem Absprung zu Manchester United.

Als heiße Kandidaten für die Mannschaft von Trainer Ottmar Hitzfeld gelten nach wie vor Luca Toni (AC Florenz), Marcell Jansen (Borussia Mönchengladbach), Ze Roberto (FC Santos) und Miroslav Klose (Werder Bremen). Der Coach, der sich im Frühjahr 2008 Gedanken zu seiner Zukunft machen will, erwartet eher "sieben als sechs Zugänge", eine klassische Nummer zehn brauche man aber nicht unbedingt. Es sei sinnvoller, im Mittelfeld flexibler zu sein, sagte Hitzfeld.

© SID

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