Fußball Bundesliga
Bayerns Toni fällt weiter aus

Jürgen Klinsmann, Trainer von Bayern München, muss gegen Arminia Bielefeld und den AC Florenz auf Luca Toni verzichten. Der Nationalspieler laboriert noch an einer Rippenprellung.

Bundesligist Bayern München muss im Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen Arminia Bielefeld und auch in der Champions League am Mittwoch beim AC Florenz auf den italienischen Nationalspieler Luca Toni verzichten. "Der Heilungsprozess ist nicht ganz so schnell verlaufen, wie wir uns das anfangs erhofft haben, deshalb fällt Luca Toni auf jeden Fall für die beiden Spiele aus", sagte Trainer Jürgen Klinsmann.

Wann der Weltmeister ins Team zurückkehren wird, ist noch offen. Noch am Freitagmittag hatte Klinsmann die Hoffnung geäußert, dass der Torjäger wenigstens in Florenz wieder einsatzfähig ist. Toni fehlte zuletzt schon gegen Wolfsburg (4:2) und in Frankfurt (2: 1) aufgrund einer Rippenprellung, die er sich beim Spiel in Karlsruhe (1:0) zugezogen hatte.

Auch Lahm weiter außer Gefecht

Noch kein Thema ist nach wie vor auch Philipp Lahm. Der Nationalspieler befindet sich nach einem Fußwurzelbruch seit Mittwoch aber wieder im Lauftraining. Hamit Altintop hat nach seiner Fußverletzung am Freitag eine erste Laufeinheit absolviert.

Derweil hat Klinsmann zum wiederholten Male verdeutlicht, dass Lukas Podolski in der Stürmer-Hierarchie beim Rekordmeister weiterhin nur die Nummer drei hinter Toni und Miroslav Klose ist. "Ich habe ihn vier Monate beobachtet. Stand heute kommt er an Toni und Klose nicht vorbei", sagte der Bayern-Coach und fügte an: "Ich habe immer gesagt: Wenn er die Gelegenheit hat, muss er unterstreichen, dass er den Platz will." In der Nationalelf sei die Grundkonstellation für Podolski "vielleicht einfacher, weil er da das Gefühl hat, dass er gesetzt ist".

Keine Rotation gegen Bielefeld

Gegen Bielefeld forderte Klinsmann sein Team nach zuletzt vier Siegen in Folge auf, diesmal einen Rückstand zu vermeiden. "Wir erwarten eine defensiv eingestellte Arminia. Wir brauchen Geduld, um die Nuss zu knacken", meinte der Ex-Bundestrainer, der mit Blick auf Florenz keine Spieler schonen will: "Wir haben im Moment die Pflicht, in der Tabelle nach oben zu kommen. Da können wir keine Rücksicht nehmen."

Klose warnte indes vor den Kontern der Arminia, zumal beim FC Bayern im Mittelfeld das Loch noch zu groß sei: "Man muss höllisch aufpassen. Auf einmal geht der Konter ab. Dann haben die Überzahl, das darf uns nicht passieren."

© SID

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