Fußball Bundesliga
Beckenbauer: Ribery "schwer zu halten"

"Wenn Ribery weg will, wird es schwer für uns, ihn zu halten", sagt der Präsident des deutschen Rekordmeisters Bayern München, Franz Beckenbauer, zur Situation um den Superstar.

Franz Beckenbauer bereitet sich im Transfer-Poker um Franck Ribery auf einen Verkauf des Superstars von Bayern München an Real Madrid vor. "Wenn Ribery weg will, wird es schwer für uns, ihn zu halten", sagte der Präsident des deutschen Rekordmeisters Bayern München der Bild-Zeitung.

Nach dem öffentlichen Werben von Reals Präsident Florentino Perez um den Franzosen sieht der "Kaiser" nur zwei Möglichkeiten. "Ribery verlängert vorzeitig seinen Vertrag, damit das Wechsel-Thema vom Tisch ist. Oder wir erteilen die Freigabe", sagte der 63-Jährige. Allerdings hat Ribery, dessen Vertrag bei den Bayern noch bis 2011 läuft, bereits mehrfach Interesse an einem Abschied zu einem europäischen Top-Klub im Ausland bekundet.

Am Sonntag sagte der 26-Jährige laut kicker zum Interesse der Königlichen im französischen TV-Sender Telefoot: "Die Geschichte bewegt mich, sie ist nicht einfach zu verdauen. Ich werde jetzt abwarten, was passiert." Nach England werde er aber nicht gehen, "da ist das gleiche Klima wie in Deutschland". Manchester United und der FC Chelsea, die lose Interesse bekundet hatten, sind damit kein Thema mehr.

"Es sind schon viele Unersetzliche gegangen"

Für Beckenbauer wäre der offenbar bevorstehende Abgang von Ribery "nach Diego der zweite schwere Verlust für die Bundesliga". Den Franzosen schätze er "neben Cristiano Ronaldo und Messi als momentan besten Fußball der Welt". Zwar würde er Riberys Abschied nach zwei Jahren in München bedauern, aber: "Es sind schon viele Unersetzliche gegangen, und der Fußball lief trotzdem weiter."

Perez hatte jüngst Gespräche mit Manager Uli Hoeneß und Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge angekündigt. Es wird erwartet, dass der schwerreiche Bau-Unternehmer, der in seiner zweiten Amtszeit bei Real nach 2000 bis 2006 erneut eine Weltauswahl zusammenkaufen will, in dieser Woche mit den Münchnern verhandelt.

Im Gespräch neben einer Bundesligarekord-Transfersumme ist auch ein Austausch mit den Niederländern Wesley Sneijder, Arjen Robben und/oder Rafael van der Vaart. Der Ex-Hamburger ließ allerdings verlauten, seine Zeit in Madrid sei noch nicht vorbei.

© SID

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