Fußball Bundesliga
Beckenbauer will van der Vaart oder Diego

Geht es nach Klubchef Franz Beckenbauer, dann kommen aus der Bundesliga nur zwei Spielmacher für Rekordmeister Bayern München in Frage: Hamburgs Rafael van der Vaart und Bremens Diego.

Klubchef Franz Beckenbauer vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat im Hinblick auf die kommende Saison eine offensive Transferpolitik angekündigt. "Wir haben das Geld und die Möglichkeiten, wieder eine große Mannschaft zu haben. In den vergangenen Jahren waren wir bei Verhandlungen einfach zu zögerlich. Zukünftig muss es so sein, dass wir einen Spieler kriegen, wenn wir ihn wollen. Wir brauchen ein gestandenes Team", sagte der 61-Jährige im Rahmen eines Sponsorentermins in Hamburg am Freitagabend.

Bisher haben die Bayern Jung-Nationalspieler Jan Schlaudraff von Alemannia Aachen, den Schalker Hamit Altintop (beide ablösefrei) sowie den Argentinier Jose Ernesto Sosa von Estudiantes de La Plata (geschätzte zehn Mill. Euro Ablösesumme) für die kommende Spielzeit verpflichtet. Beckenbauer sieht jedoch vor allem Nachholbedarf im zentralen, offensiven Mittelfeld. "Ich würde dringend empfehlen, jemanden im Spielmacherbereich zu holen. Wir brauchen einen Ideengeber", sagte der Weltmeister von 1974 und 1990.

Diego und van der Vaart passen ins Anforderungsprofil

Nach Ansicht Beckenbauers würden aus der Bundesliga der Brasilianer Diego von Herbstmeister Werder Bremen und Rafael van der Vaart vom Hamburger SV am ehesten das Anforderungsprofil des gesuchten Spielers erfüllen. "Rafael van der Vaart hätte dieses Kaliber und würde wunderbar zum FC Bayern passen. Ich glaube aber nicht, dass der HSV ihn gehen lassen würde", erklärte der WM-Macher und hofft, dass Ottmar Hitzfeld über das Saisonende hinaus auf der Trainerbank der Bayern sitzen wird.

"Es wäre mein Wunsch, dass Ottmar Hitzfeld noch das eine oder andere Jahr weitermacht. Er hat sich ja lange genug ausgeruht. Jetzt ist er wieder da. In seinen Augen sprühen Leidenschaft und Begeisterung", sagte Beckenbauer, der dem Coach und dessen Team ein Weiterkommen im Viertelfinale der Champions League am 3./4. und 10./11. April gegen den AC Mailand zutraut: "Wir haben mit Mailand noch eine Rechnung offen. Im vergangenen Jahr sind wir dort kläglich ausgeschieden. Aber Milan ist jetzt längst nicht mehr so souverän. Daher ist es ein sehr, sehr gutes Los - zumal wir im Hinspiel auswärts antreten können."

© SID

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