Fußball Bundesliga
Berlin feiert Heimsieg über Bochum

Am elften Spieltag der Bundesliga konnte Hertha BSC Berlin einen "Heimdreier" einfahren. Gegen den VfL Bochum kamen die Herthaner zum einem 2:0-Erfolg. Bochums Maltritz per Eigentor und Pantelic erzielten die Treffer.

Hertha BSC Berlin hat seinen Abwärtstrend in der Bundesliga gestoppt. Die Berliner gewannen nach zuletzt vier sieglosen Spielen mit nur einem Punkt gegen den kriselnden VfL Bochum verdient mit 2:0 (2:0) und verhinderten damit vorerst ein Abrutschen in die untere Tabellenregion.

Dagegen setzte der VfL seine Talfahrt fort. Die Westfalen kassierten die fünfte Auswärtsniederlage in Folge und brachten aus den vergangenen acht Partien lediglich zwei Zähler zustande. Gegen Hertha brachte ein Eigentor von Aushilfskapitän Marcel Maltritz (26.) den VfL auf die Verliererstraße. Herthas Topstürmer Marko Pantelic stellte mit seinem sechsten Saisontreffer (35.) noch in der ersten Halbzeit den Endstand her.

Vor etwa 34 580 Zuschauern im Olympiastadion beschränkten sich beide Teams zunächst auf ihre Defensivarbeit und zeigten bei den wenigen Offensivaktionen wenig Durchschlagskraft. Erst nach dem Eigentor von Maltritz, dem beim Annahmeversuch des Balles nach der eigentlich harmlosen Flanke von Gilberto der Ball unglücklich versprang, wurde der Gastgeber in seinen Aktionen selbstsicherer und zielstrebiger.

Hatte Pantelic in der 31. Minute nach einem Gilberto-Pass noch völlig freihstehend vor VfL-Torhüter Jan Lastuvka kläglich vergeben, machte es der Serbe vier Minuten später besser. Nach einem Freistoß von Kapitän Arne Friedrich drehte sich Pantelic geschickt an VfL-Verteidiger Anthar Yahia vorbei und traf von der Strafraumgrenze zum 2:0. Der VfL zeigte sich nach dem Eigentor geschockt und suchte lange Zeit nach seiner Ordnung.

Die Gäste mussten auf ihren Kapitan Thomas Zdebel wegen eines Muskelfaserrisses verzichten. Den defensiven Mittelfeldspieler ersetzte Christoph Dabrowski. Zudem gab VfL-Trainer Marcel Koller Ivo Ilicevic gegenüber Tommy Bechmann den Vorzug in der Startelf. Hertha konnte bis auf den langzeitverletzten Lucio aus dem Vollen schöpfen.

Nach dem Seitenwechsel kam der VfL mit etwas mehr Schwung aus der Kabine, doch die sichere Hertha-Abwehr ließ zunächst kaum Chancen zu. Allerdings verpassten es die Berliner mit mehr Zug zum Tor die Führung weiter auszubauen.

© SID

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