Fußball Bundesliga
Bielefeld atmet im Abstiegskampf durch

Arminia Bielefeld hat sich mit einem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt von den größten Abstiegssorgen befreit. Heiko Westermann sicherte den Ostwestfalen mit seinem "Tor des Tages" den "Dreier".

Arminia Bielefeld kann wohl endgültig für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen. Die Ostwestfalen gewannen am 29. Spieltag gegen Eintracht Frankfurt 1:0 (0:0) und sicherten sich mit nunmehr 37 Punkten wohl definitiv den Klassenerhalt. Drei Tage vor dem "Rückspiel" im DFB-Halbfinale in Frankfurt steckt die vom Verletzungspech gebeutelte Eintracht (30 Punkte) dagegen wieder mehr denn je im Abstiegskampf, zumal Benjamin Köhler in der Nachspielzeit wegen einer Notbremse die Rote Karte sah und in den kommenden Spielen ebenfalls fehlen wird.

Schütze des einzigen Tores war vor 22 998 Zuschauern Abwehrspieler Heiko Westermann, der in der 68. Minute eine Flanke von Bernd Korzynietz per Kopf verwertete. Damit verbuchten die Minimalisten aus Bielefeld mit nur vier Toren in den letzten acht Spielen insgesamt 13 Punkte.

Nachdem sich im Abschlusstraining auch noch Stürmer Ioannis Amanatidis und Abwehrchef Marko Rehmer jeweils am Knie verletzt hatten, saßen auf der Ersatzbank der Eintracht nur noch drei gesunde Feldspieler. Dennoch machten die Gäste in der ersten Halbzeit eine gute Figur. Zwar fehlte zunächst in der Offensive die Durchschlagskraft, doch die Abwehr ließ auch ohne Leitwolf Rehmer zunächst kaum Chancen zu.

Die Arminia blieb im Angriff einmal mehr harmlos. Zwei Distanzschüsse von Ioannis Masmanidis (24.) und Korzynietz (27.) waren alles, was die Elf von Trainer Thomas von Heesen vor der Pause zustande brachte. Die Eintracht verpasste bei guten Chancen von Alex Meier (35.) und Benjamin Huggel (43.) sogar die Führung.

Nach der Pause brachte Von Heesen für den wirkungslosen Angreifer Artur Wichniarek Flügelstürmer Roberto Pinto. Daraufhin entwickelten die Gastgeber mehr Druck. In der 62. Minute verweigerte Schiedsrichter Peter Gagelmann (Bremen) einem regulären Eigentor von Eintrachts Abwehrspieler Aleksandar Vasoski die Anerkennung, weil der Ball zuvor angeblich die Torauslinie überschritten hatte. Sechs Minuten später fiel deswegen nicht unverdient die Bielefelder Führung. Fatmir Vata (70.) und Pinto (77.) vergaben danach gute Möglichkeiten zur Vorentscheidung.

© SID

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