Fußball Bundesliga
Bielefeld baut Siegesserie aus

Der Aufwärtstrend von Arminia Bielefeld hält weiter an. Dank eines 3:1 (2:1)-Erfolgs über Hannover 96 am vorletzten Bundesliga-Spieltag feierten die Ostwestfalen bereits ihren vierten Sieg in Folge.

Arminia Bielefeld hat Hannover 96 im Rennen um den Einzug ins internationale Geschäft ein Bein gestellt und die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigt. Der Rekordabsteiger bezwang die Niedersachsen mit 3:1 (2:1) und gewann damit zum ersten Mal seit 25 Jahren wieder vier Bundesliga-Spiele in Serie. Hannover kann trotz der verdienten Niederlage am letzten Spieltag gegen den 1. FC Nürnberg erstmals seit 15 Jahren den Sprung in den Europapokal schaffen.

Artur Wichniarek (22.), Jörg Böhme (32.) und Fatmir Vata (65.) trafen für die Ostwestfalen, die am kommenden Samstag bei Schalke 04 das Zünglein an der Waage im Titelkampf werden könnten. Die Freude der 96er über den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Jan Rosenthal (31.) währte nur 60 Sekunden.

Hannover hatte sich zuletzt 1992 nach dem DFB-Pokal-Sieg auf europäischer Bühne präsentiert. Damals allerdings verwehrte das Los 96 einen internationalen Gegner - der Zweitligist scheiterte in der ersten Runde an Titelverteidiger Werder Bremen.

Vor 26 601 Zuschauern auf der ausverkauften Alm war in der Anfangsphase keine Mannschaft ernsthaft bemüht, die Initiative zu übernehmen. Erst ein Kopfball von Wichniarek (13.) und eine weitere Großchance von Christian Eigler beendeten die Lethargie. Bielefeld spielte nun ansehnlichen Kombinations-Fußball und kam durch das 10. Saisontor von Wichniarek verdientermaßen zum 1:0. Der Pole tunnelte 96-Schlussmann Robert Enke nach einem Pass des zuletzt von Trainer Ernst Middendorp aussortierten Vata.

Erst nach dem Rückstand spielte auch Hannover nach vorne und wurde durch Rosenthals Schlenzer über Arminia-Keeper Mathias Hain hinweg belohnt. Im Gegenzug aber schloss Böhme einen schulmäßigen Konter eiskalt zum 2:1 ab.

In der zweiten Halbzeit belebte Trainer Dieter Hecking das Offensivspiel der Niedersachsen mit der Hereinnahme von Jiri Stajner. Der Tscheche hatte kurz nach seiner Einwechslung das 2:2 auf dem Fuß (53.) und setzte Sekunden später aus der Drehung Hanno Balitsch ein, der freistehend an Hain scheiterte. In der 56. Minute war es wiederum Stajner, der einen Kopfball aus kurzer Distanz nicht exakt platzierte.

© SID

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