Fußball Bundesliga
Bielefeld trennt sich von Geschäftsführer Kentsch

Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld hat sich von seinem Geschäftsführer Roland Kentsch getrennt. Das gab der Verein in einer Pressemitteilung bekannt.

Zweitligist Arminia Bielefeld hat seinen Finanz-Geschäftsführer Roland Kentsch mit sofortiger Wirkung freigestellt. Dies teilte der Bundesliga-Absteiger einen Tag vor der Jahreshauptversammlung am Montagabend mit. Die Freistellung erfolgte laut einer Pressemitteilung "vorsorglich auch für die Funktion als Vorstand des DSC Arminia Bielefeld e.V.". Kentsch war seit März 2002 im Amt.

Mit der Ablösung Kentschs ist der Weg für einen kompletten Umbruch geebnet. Nach dem geschlossenen Rücktritt des Vorstandes steht ein Zweikampf um das Amt des Präsidenten und die Nachfolge von Hans-Hermann Schwick an. Kandidaten sind Klaus Daudel, der derzeit im Aufsichtsrat der Ostwestfalen sitzt und sich öffentlich mit dem Trainerkandidaten Lothar Matthäus anlegte, sowie der Unternehmensberater Dirk Obermann, Favorit der "Kritischen Arminen".

Die einflussreiche Fan-Interessengemeinschaft hatte nach dem siebten Bundesliga-Abstieg massive Kritik an den Führungskräften geübt und einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit gefordert. Kentschs Freistellung galt für potenzielle Sponsoren um August Oetker, Gerry Weber und Dirk Hindrichs (Schüco) als Voraussetzung, um die Arminia in großem Rahmen zu unterstützen. Kolportiert wurde zuletzt eine nicht bestätigte Gesamtsumme zwischen zehn und 15 Mill. Euro.

© SID

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