Fußball Bundesliga
Bierhoff bringt sich bei den Bayern ins Gespräch

Oliver Bierhoff kann sich vorstellen, "irgendwann mal als Manager beim FC Bayern zu landen. Das hängt von der Konstellation ab", so Bierhoff.

Oliver Bierhoff hat sich als Nachfolger von Uli Hoeneß als Manager bei Rekordmeister Bayern München ins Gespräch gebracht. "Ich würde nicht ausschließen, irgendwann mal als Manager beim FC Bayern zu landen. Das hängt einfach von der Konstellation ab", sagte der Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei einer Diskussionsrunde an der Sportfakultät der Technischen Universität München.

Mindestens bis WM 2010 beim DFB

Bierhoff ließ allerdings am Mittwochnachmittag über den DFB ausrichten: "Ich habe mich nie konkret dazu geäußert, irgendwann mal Manager beim FC Bayern München werden zu wollen. Meine Tätigkeit beim DFB bringt mir viel Freude und Bestätigung, deshalb werde ich auch meinen Vertrag beim DFB erfüllen und mindestens bis zur WM 2010 meinen Job als Nationalmannschaftsmanager weitermachen."

Trotz dieses klaren Bekenntnisses zu seinem Arbeitgeber könnte sich Ende 2009 eine neue Konstellation ergeben. Dann soll Hoeneß an die Spitze des Aufsichtsrates der Münchner wechseln und Präsident des Klubs werden. "Für die Zukunft kann ich mir alles vorstellen", sagte Bierhoff.

Im Moment sei der Posten bei der Nationalmannschaft allerdings "der tollste Job für mich", betonte Bierhoff. Er fügte aber hinzu: "Wenn eine Aufgabe irgendwann zur Routine und langweilig wird, dann will ich mich weiterentwickeln - fachlich wie menschlich." Zudem betonte Bierhoff ausdrücklich seine "Sympathie" für Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann und den FC Bayern insgesamt.

Rummenigge: "Der Kreis ist überschaubar"

Die Münchner wollen laut Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der Winterpause über die Hoeneß-Nachfolge beraten. "Der Kreis derer, die da in Frage kommen, ist überschaubar", sagte Rummenigge der Münchner tz. Bierhoff gilt seit längerer Zeit als Kandidat für den bald vakanten Posten, steht aufgrund seiner Loyalität gegenüber dem DFB aber wohl erst im Sommer 2010 zur Verfügung.

© SID

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