Fußball Bundesliga: Bittere Heimschlappe für Aachen gegen Hannover

Fußball Bundesliga
Bittere Heimschlappe für Aachen gegen Hannover

Alemannia Aachen bleibt nach der 1:4 (1:3)-Heimniederlage gegen Hannover 96 in der Rückrunde weiter ohne Erfolgserlebnis und wartet seit nunmehr vier Monaten auf einen Heimsieg in der Bundesliga.

Dieter Hecking hat bei seiner Rückkehr auf den Tivoli einen nie gefährdeten Sieg gefeiert und seinen Ex-Klub Alemannia Aachen in noch größere Abstiegsgefahr gestürzt. Der Trainer kam mit dem Bundesligisten Hannover 96 zu einem 4:1 (3:1) bei der Alemannia, die er nach dem Hinspiel im September Richtung Hannover verlassen hatte. Während die Niedersachsen durch den zweiten Sieg innerhalb von vier Tagen nach dem 5:0 gegen Hertha BSC Berlin weiter im Tabellenmittelfeld vorrückten, schrillen in Aachen die Alarmglocken.

Der Aufsteiger holte nur drei Punkte aus den vergangenen acht Heimspielen, nur einen Sieg in den letzten drei Partien und als einzige Mannschaft keinen Zähler in den ersten drei Rückrundenspielen. Tschawdar Jankow (5.), Jan Rosenthal (23.), Szaboles Huszti (31., Foulelfmeter) und der eingewechselte Jiri Stajner (90.) sicherten den 96ern den fünften Auswärtssieg der Saison. Laurentiu Reghecampf hatte für die Gastgeber, ebenfalls per Foulelfmeter, zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzt (26.).

Erfolgreiche Hecking-Rückkehr an alte Wirkungsstätte

Hecking, der bereits beim Abschiedsspiel der ehemaligen Alemannia-Profis Willi Landgraf und Erik Meijer im Oktober an den Tivoli zurückgekehrt war und nun erstmals ein Pflichtspiel an alter Wirkungsstätte bestritt, wurde vor dem Anpfiff von den Alemannia-Fans gnadenlos ausgepfiffen und beleidigt. Die Miene des Gästetrainers hellte sich jedoch schnell auf. Sein Team nahm den Schwung des Kantersiegs gegen Berlin mit und ging bereits nach fünf Minuten durch Jankow in Führung.

Die Niedersachsen agierten daraufhin aus einer sicheren Deckung, während Aachen wie schon in den letzten Spielen gravierende Mängel im Spielaufbau und im Defensivverhalten offenbarte. Bezeichnend war das 0:2, als Moses Sichone gegen Rosenthal alleine gelassen wurde, das Laufduell deutlich verlor und der Hannoveraner Youngster den viel zu weit vor seinem Tor stehenden Stephan Straub mit einem Lupfer aus 16 Metern überwand.

Reghecampf trifft vom Elfmeterpunkt

Als Aachen am Boden zu liegen schien, richtete Schiedsrichter Günter Perl die Alemannia wieder auf. Den fragwürdigen Strafstoß nach einem vermeintlichen Foul von Vinicius an Sascha Rösler verwandelte Reghecampf sicher zu seinem sechsten Saisontor. Zwei Minuten später bejubelten die Alemannia-Anhänger das vermeintliche 2:2 durch Cristian Fiel, doch Perl versagte dem Treffer wegen eines Fouls von Alexander Klitzpera an Steven Cherundolo zu Recht die Anerkennung.

Weitere zwei Minuten später stand der Unparteiische erneut im Mittelpunkt, als er nach einem Zweikampf zwischen Rösler und Frank Fahrenhorst einen weiteren fragwürdigen Strafstoß gab. Nach Husztis 3:1 verflachte die Partie im zweiten Durchgang vollkommen.

© SID

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