Fußball Bundesliga
Bremen besiegt Berlin und bleibt im Titelrennen

Werder Bremen hat im Titelkampf der Bundesliga dank seines herausragenden Angreifers Markus Rosenberg zum Spitzenduo aufgeschlossen. Der 25 Jahre alte Schwede führte seine Mannschaft mit einem Dreierpack zum 4:1 (1:0)-Sieg bei Hertha BSC Berlin, leitete den ersten Sieg nach drei Pflichtspiel-Pleiten ein und sorgte dafür, dass die Bremer den Rückstand auf Spitzenreiter Schalke und Stuttgart auf zwei bzw. einen Punkt verkürzten.

Werder Bremen, für das Tim Wiese wieder für den zuletzt nicht überzeugenden Andreas Reinke im Tor stand, sicherte sich durch den 19. Saisonsieg zudem die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League. Hertha kassierte seinerseits die bislang höchste Heimniederlage der Saison.

Vor 74 220 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion brachte Rosenberg die Gäste mit seinen Saisontoren Nummer vier und fünf (19./50.) mit 2:0 in Führung. Diego (59.) erhöhte auf 3:0 ehe Gilberto (61.) nach schöner Einzelleistung auf 1:3 verkürzte. Rosenberg setzte dann in der 82. Minute den Schlusspunkt.

Simunic kassiert Rote Karte nach Kung-Fu-Tritt

Für den unrühmlichen Höhepunkt des Spiel sorgte Herthas Abwehrspieler Josip Simunic. Der Kroate sah in der 36. Minute nach einem Tritt gegen den Kopf von Christian Schulz in bester Kung-Fu-Manier die Rote Karte und kassierte bereits seinen dritten Platzverweis in der laufenden Saison. Schulz musste mit einem Riss am Augenlid ins Krankenhaus gebracht werden.

Hertha enttäuschte einmal mehr und wartet unter Trainer Karsten Heine weiter auf den ersten Punktgewinn im heimischen Stadion. Im Kampf um die Teilnahme am UI-Cup haben die Hausherren nach der zwölften Saisonniederlage weiterhin vier Punkte Rückstand auf Rang sechs.

Bremen startet zweikampfstark

Drei Tage nach dem schmerzlichen Aus im Uefa-Cup gingen die Bremer trotz mehrerer Ausfälle sehr selbstbewusst in die Partie. Im ersten Durchgang gewannen sie über 60 Prozent der Zweikämpfe und ließen sich von der Unruhe um den möglichen Weggang von Stürmer Miroslav Klose nichts anmerken. Pierre Wome (16. und 45.) und Diego (12.) ließen mit Distanzschüssen aufhorchen. Mehr Glück hatte Rosenberg (19.) mit seinem 18-Meter-Schuss, der nicht ganz unhaltbar schien.

Herthas Trainer Heine, dessen Chancen auf eine Weiterbeschäftigung über das Saisonende hinaus sich nicht verbessert haben dürfen, brachte zur 55. Minute in Marko Pantelic einen frischen Stürmer, doch unerklärliche Abspielfehler und mangelndes Durchsetzungsvermögen brachten die Bremer immer wieder in Ballbesitz. In der 59. Minute vollstreckte Diego nach toller Vorarbeit von Klose zum vorentscheidenden 3:0. Nach einem Doppelpass ließ Gilberto kurz darauf mit seinem 1:3 die Hoffnungen der vielen Berliner Fans noch ein Mal aufkeimen, doch weitere Großchancen der Gastgeber blieben Mangelware. Miro Klose hätte schon in der 72. Minute nach toller Einzelleistung auf 4:1 erhöhen können, doch der Nationalspieler scheiterte an Hertha-Keeper Christian Fiedler.

© SID

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