Fußball Bundesliga
Bremen bleibt Schalke auf den Fersen

Werder Bremen bleibt nach einem 3:0-Sieg am 14. Spieltag gegen Arminia Bielefeld der erste Verfolger von Tabellenführer FC Schalke 04. Mann des Tages bei den Norddeutschen war Stürmer Miroslav Klose, der doppelt traf.

Dank der Saisontore Nummer sieben und acht von Miroslav Klose bleibt Werder Bremen Bundesliga-Tabellenführer Schalke 04 auf den Fersen. Zwei Tore des WM-Torschützenkönigs in der 29. und 45. Minute sowie ein Tor von Aaron Hunt (75.) sicherten den Hanseaten einen verdienten 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Arminia Bielefeld. Für die Gäste ging damit eine Serie von acht Spielen hintereinander ohne Niederlage zu Ende.

Vor 40 792 Zuschauern im Weserstadion nutzte Klose beim Führungstreffer ein Zuspiel seines Sturmkollegen Hugo Almeida und schob den Ball aus zehn Metern Entfernung flach ins Netz. Sekunden vor dem Pausenpfiff war es erneut der Nationalspieler, der aus spitzem Winkel vollendete, nachdem Bielefelds Torhüter Mathias Hain einen Distanzschuss von Almeida nur abklatschen konnte. Trotz des Sieges merkte man den Platzherren die Strapazen aus der Champions League an. Die Hanseaten empfingen erst am Mittwoch Englands Meister FC Chelsea und behielten dabei mit 1:0 die Oberhand.

Werder zu Beginn mit Problemen

Die ansehnliche Partie hätte durchaus einen anderen Verlauf nehmen können, wenn die Ostwestfalen ihre stärkste Phase in den ersten 30 Minuten in Tore umgemünzt hätten. So traf der Pole Artur Wichniarek nach einem Alleingang in der 19. Minute nur das Außennetz. Fünf Minuten später strich ein verdeckter Drehschuss von Christian Eigler nur um Zentimeter am Bremer Gehäuse vorbei.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Norddeutschen große Probleme mit der geschickten Raumaufteilung bei der Arminia und konnten sich nur selten wirkungsvoll in Szene setzen. Dabei wurden die Ideen des wegen fünf Gelber Karten gesperrten brasilianischen Mittelfeldregisseurs Diego mehrfach schmerzlich vermisst.

Bielefeld kassiert 13. Niederlage in Bremen

Nach dem Seitenwechsel musste die Mannschaft von Trainer Thomas von Heesen ihrem kräfteraubenden Spiel in der ersten Halbzeit mehr und mehr Tribut zollen. Die Bremer allerdings wirkten auch nicht mehr besonders frisch und gaben sich weitgehend damit zufrieden, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Für Bielefeld bleibt somit das Weserstadion eine nahezu uneinnehmbare Festung. Im 14. Spiel in der Hansestadt kassierte die Arminia die 13. Niederlage, nur eine einzige Partie ging Unentschieden aus.

© SID

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