Fußball Bundesliga
Bremen muss in die Champions-League-Quali

Werder Bremen muss in der Qualifikation für die Champions League antreten. Die Bremer gewannen am letzten Spieltag der Bundesliga zwar ihre Partie beim VfL Wolfsburg mit 2:0 (0:0), verpassten aber durch den Sieg von Schalke 04 gegen Arminia Bielefeld den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz, der die vierte Teilnahme in Folge in der "Königsklasse" vorzeitig gesichert hätte.

Der VfL Wolfsburg hat trotz der erneuten Niederlage den Abstieg verhindert. Bereits vor der Partie waren die VW-Städter dank der deutlich besseren Tordifferenz gegenüber Alemannia Aachen und dem FSV Mainz 05 so gut wie gesichert. Bremen bleibt für den VfL zu Hause der Angstgegner, den letzten Heimsieg hatte es am 9. November 2002 (3:1) gegeben. Vor 30 000 Zuschauern im ausverkauften Wolfsburger Arena erzielte der Schwede Markus Rosenberg (54./87.) die Treffer für die Gäste.

Bremen besser, Wolfsburg mit viel Pech im Abschluss

Bremen war über weite Strecken des Spiels die überlegene Mannschaft und ließ beste Torchancen aus. Hugo Almeida vergab in der 26. Minute eine Riesenchance. Von Miroslav Klose glänzend bedient, brauchte der Stürmer aus wenigen Metern nur noch einzuschieben, doch stattdessen schlug er einen Haken und vertändelte. Der spielfreudige Diego traf erst mit einem sehenswerten Schlenzer den Pfosten (27.), dann schlenzte er nach schöner Einzelleistung knapp am Gehäuse vorbei (30.).

Wolfsburg versteckte sich nicht und war vom wohl scheidenden Trainer Klaus Augenthaler gut eingestellt. Isaac Boakye hatte im ersten Durchgang zweimal die Führung auf den Fuß. Zunächst wurde sein Treffer wegen Abseitsstellung nicht anerkannt (27.), kurz vor der Halbzeit zirkelte der Wolfsburger Stürmer den Ball an den Pfosten. Den Nachschuss setzte der Brasilianer Marcelinho knapp neben das Gehäuse.

Zur zweiten Halbzeit blieb Nationalspieler Klose draußen. Trainer Thomas Schaaf brachte in Markus Rosenberg und Daniel Jensen für Patrick Owomoyela zwei frische Spieler. Rosenberg fügte sich gleich gut ein und stellte Wolfsburgs Schlussmann Simon Jentzsch mit einem platzierten Schuss von der linken Seite (47.) auf die Probe. In der 54. Minute war Jentzsch nach Rosenbergs wuchtigem Kopfstoß machtlos. Pierre Wome hatte zuvor die präzise Flanke in den Strafraum geschlagen.

© SID

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