Fußball Bundesliga
Bremen plant Stadionverbote für Rechtsradikale

Werder Bremen will nach dem Spiel in Bochum acht Stadionverbote für das heimische Weser-Stadion aussprechen. Rechtsradikale Fans hatten Ausschreitungen im eigenen Block provoziert.

Bundesligist Werder Bremen will gegen acht polizeilich ermittelte Personen ein Stadionverbot für das heimische Weser-Stadion aussprechen. Die vermeintlichen Anhänger mit rechtsradikalem Hintergrund hatten in der Partie beim VfL Bochum am vergangenen Samstag (0:0) für Ausschreitungen in der eigenen Fankurve gesorgt.

Auch der VfL strebt diesen Schritt an und will gemeinsam mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) prüfen, ob das Verbot auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet werden kann.

Werder lobt Zivilcourage der eigenen Fans

"Solche Stadionbesucher brauchen wir nicht. Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und werden wie bisher alles in unserer Macht stehende umsetzen, um solche Szenen zu verhindern", hieß es in einer Mitteilung der Werder-Geschäftsführung, die die Reaktion jener Bremer Fans lobte, die sich lautstark gegen die Krawallmacher zur Wehr gesetzt hatten.

© SID

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