Fußball Bundesliga
Bremen stolpert über Frankfurt

Werder Bremen hat sich aus dem Meisterrennen verabschiedet. Am 33. Bundesliga-Spieltag musste sich das Team von Trainer Thomas Schaaf Eintracht Frankfurt vor heimischem Publikum 1:2 (1:1) geschlagen geben.

Werder Bremen ist aus dem Titelrennen ausgeschieden und hat mit einer 1:2 (1:1)-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt den Hessen im gleichen Atemzug zum Klassenerhalt verholfen. Vor 42 100 Zuschauern im ausverkauften Weser-Stadion büßte der Herbstmeister durch die fünfte Heimniederlage die letzten Titelhoffnungen ein und wurde von seinen Fans mit Pfiffen in die Kabine verabschiedet. Dagegen feierten knapp 4 000 Gäste-Fans den Sieg ihrer Lieblinge enthusiastisch.

Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel ging schon nach 14 Minuten mit 1:0 in Führung. Ioannis Amanatidis nutzte einen schweren Stellungsfehler von Bremens Innenverteidiger Petri Pasanen. Für den Ausgleich sorgte der bis dahin enttäuschende Aaron Hunt, der in der 34. Minute mit einem sehenswerten Solo das 1:1 erzielte. Für den nicht unverdienten Erfolg der Frankfurter zeichnete Bremens Verteidiger Naldo in der 69. Minute mit einem Eigentor verantwortlich. Die Hauptschuld daran trug allerdings Torhüter Tim Wiese, der zuvor bei einem Angriff der Hessen nicht energisch genug eingeschritten war.

Das Team von Coach Thomas Schaaf, zuvor viermal in Serie vor eigenem Publikum erfolgreich, hatte sich die nicht eingeplante Niederlage selbst zuzuschreiben. Der Vizemeister agierte weit nervöser als üblich, diese Unruhe übertrug sich auch auf die Aktionen der Platzherren. Insbesondere Nationalspieler Torsten Frings, der Mitte der Woche seine Vertragsverlängerung bekannt gegeben hatte, hatte nicht seinen besten Tag erwischt und konnte seine Nebenleute nur selten in Szene setzen.

Aber der Angriff der Norddeutschen verdiente an diesem regnerischen Nachmittag seinen Namen kaum. WM-Torschützenkönig Miroslav Klose blieb sehr blass und hatte während der gesamten Spielzeit nur eine einzige gute Szene.

Die auch spielerisch durchaus gleichwertigen Gäste ließen sich auch in einer phasenweise hektischen Schlußphase nicht aus dem Konzept bringen und brachten den knappen Vorsprung auch ohne vier verletzte Stammspieler relativ sicher über die Runden. Trotz Feldüberlegenheit blieben klare Torgelegenheiten für die Bremer, speziell nach dem Seitenwechsel, Mangelware.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%