Fußball Bundesliga
Bremen wendet Blamage gegen Cottbus ab

Werder Bremen hat am zehnten Bundesliga-Spieltag eine Blamage angewendet. Die Hanseaten retteten gegen Energie Cottbus ein 1:1-Remis. Nach der Gäste-Führung durch Francis Kioyo glich Ivan Klasnic aus.

Ausgerechnet Bundesliga-Aufsteiger Energie Cottbus hat die Erfolgsserie von Tabellenführer Werder Bremen gestoppt. Nach vier Siegen hintereinander kam der Spitzenreiter gegen das Team aus der Lausitz über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus und versäumte es, seinen Vorsprung an der Tabellenspitze weiter auszubauen.

Vor 39 222 Zuschauern im Weserstadion gingen die Gäste durch Francis Kioyo vier Minuten nach Wiederbeginn völlig überraschend in Führung. Der Torjäger aus Kamerun schloss einen Alleingang über das halbe Spielfeld mit einem unhaltbaren Distanzschuss ab. Nach diesem Rückstand verstärkten die Hanseaten ihre Angriffsbemühungen und wurden in der 76. Minute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach Vorarbeit von Miroslav Klose gelang dem erst acht Minuten zuvor eingewechselten Ivan Klasnic der verdiente Ausgleichstreffer.

Die Norddeutschen verpassten es, in einer überlegen geführten ersten Halbzeit die Weichen auf Sieg zu stellen. Sie erarbeiteten zwar mehr als ein halbes Dutzend hochkarätige Einschussmöglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an Energie-Torhüter Tomislav Piplica. Der Keeper zeigte bei Dauerregen eine überragende Leistung und war lange Zeit weder aus der Distanz noch aus kurzer Entfernung zu bezwingen. Mehrfach erstarrte den Bremer Fans der Torschrei auf den Lippen, denn Piplica konnte in letzter Sekunde stets einen Gegentreffer vermeiden.

Mckenna der "Turm in der Schlacht"

Doch das Remis erarbeiteten sich die Gäste auch aufgrund einer sehr soliden Abwehrleistung durchaus zurecht. Insbesondere Mannschaftskapitän Kevin Mckenna war ein wahrer "Turm in der Schlacht" und bügelte mehrfach Stellungsfehler seiner Nebenleute aus. Erst als die Kräfte des Teams von Coach Petrik Sander nachließen, brauchte Energie Cottbus mehrfach Glück, um die Partie nicht doch noch zu verlieren.

Anders als in den Vorwochen merkte man den Gastgebern das Fehlen des am Knie verletzten Nationalspielers Tim Borowski diesmal in vielen Situationen an. Im Mittelfeld fehlte trotz der erneut starken Leistung von Torsten Frings eine sichere Anspielstation, was die Aktionen der Bremer mehrfach störte. Die in Bestbesetzung angetretenen Gäste präsentierten sich hingegen als geschlossene Einheit, in der kein Akteur leistungsmäßig abfiel.

© SID

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