Fußball Bundesliga
Bremen will auch national erfolgreich spielen

Nach der erfolgreichen Champions-League-Qualifikation will Werder Bremen auch in der Bundesliga wieder positive Schlagzeilen schreiben. Die Gäste von Eintracht Frankfurt sind allerdings stark gestartet.

Im Topspiel der heutigen sechs Samstags-Begegnungen der Bundesliga trifft Werder Bremen auf Eintracht Frankfurt. Die Hansestädter konnten mit dem 1:0-Auswärtssieg beim 1. FC Nürnberg am vergangenen Spieltag den drohenden Fehlstart abwenden, siegten zudem unter der Woche bei Dinamo Zagreb mit 3:2. Frankfurt begann die Saison mit sieben Punkten so gut, wie seit acht Jahren nicht mehr. In der letzten Saison zerstörten die Hessen am 33. Spieltag mit einem 2:1-Auswärtssieg jegliche Meisterschaftshoffnungen der Bremer. Werder-Trainer Thomas Schaaf muss weiterhin auf Leistungsträger wie Torsten Frings, Tim Borowski, Clemens Fritz und Wome verzichten, zudem steckt seiner Mannschaft noch das schwere Champions-League-Qualifikationsspiel bei Dinamo Zagreb in den Knochen. Sein Gegenüber Friedhelm Funkel kann wieder auf Stürmer Naohiro Takahara und Verteidiger Sotirios Kyrgiakos setzen, dafür fehlt weiterhin Patrick Ochs.

Der VfL Bochum will seine bisher makellose Auswärtsbilanz auch bei Hannover 96 wahren. Die Vorzeichen dafür stehen gut, die Blau-Weißen sind nach drei Spieltagen noch ungeschlagen, zudem gewannen sie die letzten drei Duelle mit den Niedersachsen zu Null. Des Weiteren gewann die Mannschaft von Trainer Marcel Koller die letzten fünf Auswärtsspiele in Folge. Die Hannoveraner Hoffnungen liegen zum Teil auch auf Offensiv-Spieler Benjamin Lauth, der in der Bundesliga schon viermal gegen den VfL erfolgreich war und helfen soll, die Bilanz von nur 14 Toren in den letzten elf Spielen aufzubessern.

Im Duell zwischen dem MSV Duisburg und Arminia Bielefeld treffen zwei Teams mit bisher makelloser Auswärtsbilanz aufeinander. Die Gastgeber müssen auf den gesperrten Mihai Tararache verzichten, der Rumäne sah beim Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart die Gelb-Rote Karte. Dafür kann "Zebra"-Trainer Rudi Bommer aber wieder auf seinen Kapitän Ivica Grlic setzen, dessen Fußverletzung aus dem Stuttgart-Spiel wieder abgeklungen ist. Bielefeld, nach dem FC Bayern München die torgefährlichste Mannschaft der Liga, hofft auf Tore von Stürmer Artur Wichniarek, der bei den letzten fünf Siegen immer traf. Für die Arminia könnte Neuzugang Daniel Halfar (1. FC Kaiserslautern) erstmals auflaufen.

In einem weiterem Samstagspiel trifft Wolfsburgs Spielmacher Marcelinho auf seinen früheren Arbeitgeber Hertha BSC Berlin. VfL-Coach Felix Magath will dabei seinen ersten Sieg als Trainer im Berliner Olympiastadion landen, zudem konnte er in sechs Partien nur ein Tor bejubeln. Auch gegen den Verein spricht die Bilanz der letzten Jahre: Wolfsburg sicherte sich in den vergangenen sechs Gastspielen in Berlin nur einen Punkt. Hertha-Coach Lucien Favre sollte möglichst früh auswechseln - Wolfsburg kassierte bisher in allen drei Saisonspielen je ein "Joker"-Tor.

Aufsteiger Hansa Rostock will im vierten Saisonspiel endlich den ersten Punktgewinn. Nach drei Niederlagen zum Auftakt treffen die Ostseestädter auf Borussia Dortmund. Die Westfalen konnten am vergangenen Spieltag beim 3:0 gegen Energie Cottbus ihren ersten Saisonsieg erringen. Dabei traf Diego Klimowicz doppelt, der Argentinier ist mit sechs Bundesliga-Treffern gegen Hansa ein ungern gesehener Gast im Rostocker Stadion. Zudem verlor die Borussia nur eins der letzten fünf Auswärtsspiele an der Ostsee. Hansa-Trainer Frank Pagelsdorf kann erstmals auf Rückkehrer Victor Agali setzen, der in der Bundesliga schon zweimal gegen den BVB traf.

Seine bisher einzigen drei Punkte der Saison errang der 1. FC Nürnberg im Auswärtsspiel bei Hansa Rostock. Auch die zweite Reise dieser Spielzeit führt die Franken nach Ostdeutschland, diesmal in die Lausitz zu Energie Cottbus. Die Gastgeber holten in den letzten sechs Ligaspielen nur einen Punkt und konnten nur zwei Treffer erzielen. Pokalsieger Nürnberg blieb in zwei von drei Spielen torlos, traf bisher zudem nur in den ersten 30 Minuten. Dafür verlor Trainer Hans Meyer noch kein Bundesliga-Duell gegen Energie.

© SID

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