Fußball Bundesliga
BVB entledigt sich aller Abstiegssorgen

Borussia Dortmund hat sich durch ein 3:2 (1:0) gegen den VfB Stuttgart endgültig aller Abstiegssorgen entledigt. Die Schwaben bleiben trotz der Schlappe vorerst auf Platz fünf.

Der VfB Stuttgart hat im Rennen um einen Uefa-Cup-Platz einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen. Ausgerechnet bei der zuletzt schwächelnden Mannschaft von Borussia Dortmund verloren die Schwaben verdientermaßen mit 2:3 (0:1) und kassierten damit die erste Niederlage bei den Westfalen seit 2002. Der Brasilianer Tinga (35.) sowie zweimal Alexander Frei (59. und 79.) erzielten die Treffer für die Schwarz-Gelben, während für das Team von Trainer Armin Veh Nationalspieler Mario Gomez seine Saisontreffer Nummer 17 und 18 (55. und 83.) markierte.

Die Dortmunder feierten mit einer starken Vorstellung Wiedergutmachung für den phasenweise desolaten Auftritt beim 0:0 am vergangenen Samstag an gleicher Stätte gegen den 1. FC Nürnberg. Trotz der Ausfälle von Torhüter Marc Ziegler, Sebastian Kehl, Florian Kringe und Torjäger Mladen Petric präsentierten sich die Gastgeber wesentlich aggressiver und auch spielfreudiger.

Zwar agierten die Stuttgarter teilweise gefälliger und ließen den Ball gekonnt durch ihre Reihen laufen, doch in der Offensive blieb der VfB äußerst harmlos. Die in der Vergangenheit viel kritisierte Innenverteidigung der Borussen gab sich an diesem Abend kaum eine Blöße.

Vor 64 400 Zuschauern bedurfte es jedoch einer halben Stunde Spielzeit, ehe sich durch Nelson Valdez die erste hochkarätige Möglichkeit für den BVB bot. Wenig später war es dann Tinga vorbehalten, mit einem Schuss aus der Drehung das erste BVB-Heimtor gegegen Stuttgart nach 398 Minuten zu erzielen. Danach verfehlte Frei das VfB-Gehäuse mit einem Kopfball nur knapp, bevor Sekunden vor dem Halbzeitpfiff Mats Hummels den zweiten Treffer auf dem Fuß hatte.

Auch nach dem Wechsel wirkten die Dortmunder wesentlich agiler. Glück hatte der entthronte Meister aus Stuttgart, als Antonio da Silva einen Schuss von Jakub Blaszczykowski auf der Linie klären konnte. Wie aus heiterem Himmel kamen die Stuttgarter durch Gomez mit ihrer ersten hochkarätigen Torchance des Spiels zum Ausgleichstreffer. Doch schon vier Minuten später brachte Frei mit einem Freistoßtor aus 20 Metern die Schwarz-Gelben zurück auf die Siegerstraße. Dabei machte VfB-Keeper Raphael Schäfer keine gute Figur, als er die Torwartecke preisgab.

20 Minuten später war es erneut Frei, der für die Vorentscheidung sorgte. Nach einer mustergültigen Vorarbeit von Valdez brauchte der Schweizer den Ball nur noch ins Tor schieben. Der Stuttgarter Anschlusstreffer durch Gomez kam zu spät.

© SID

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