Fußball-Bundesliga

BVB fertigt Gladbach 4:1 ab

Was lange Zeit wie eine nervenaufreibende Pflichtaufgabe aussah, wurde am Ende zu einem schönen Fußballfest: Borussia Dortmund besieht die Borussia aus Mönchengladbach 4:1 und spurtet unaufhaltsam der Herbstmeisterschaft entgegen. Für den Tabellenletzten vom Niederrhein brechen dagegen richtig schwere Zeiten an.
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Barrios und Kagawa überzeugten heute nicht zuletzt mit Toren. Quelle: DAPD

Barrios und Kagawa überzeugten heute nicht zuletzt mit Toren.

DORTMUND. So schön können Arbeitssiege sein. Borussia Dortmund besiegt den Tabellenletzten aus Mönchengladbach standesgemäß mit 4:1 und ist damit weiter auf Meisterschaftskurs. Am Ende war es für die 79.200 Zuschauer wieder einmal ein großes Fußballfest.

"Im Moment fühlt man eher Erleichterung als unbändige Freude", meinte Klopp verhalten und ließ auch kritische Töne anklingen: "Ich glaube, wir hatten 72 Prozent Ballbesitz, zwei weitere Riesenchancen - aber wieder das Problem: zu wenig Abschlüsse", sagte der erfolgreiche Coach. Die Selbstkritik ist durchaus berechtigt, denn zwischenzeitlich hatte es aber ganz und gar nicht nach einem klaren Sieg ausgesehen.

Erstmals in dieser Saison verzichtete Klopp auf Nationalspieler Großkreutz in der Startformation, für den Jakub Blaszczykowski auflief. Götze rückte dafür auf die linke Seite, wo er genauso brillierte wie sonst rechts oder in der Mitte. Gladbachs Trainer Michaerl Frontzeck verbannte überraschend Raul Bobadilla auf die Bank und beorderte stattdessen Mohamadou Idrissou in die Sturmspitze.

Die Gäste stellten sich von Beginn an hinten rein und überließen den Dortmundern die Spielkontrolle, was ihnen in der ersten Halbzeit eher schlecht als recht bekam. Gladbach selbst profitierte nur vom glänzend aufgelegten Marco Reuss. In der zehnten Minute konnte BVB-Keeper Weidenfeller dessen Flachschuss nach parieren. Nach gut einer halben Stunde war es dann soweit: Reuss zog von halblinks in die Mitte, wurde nur halbherzig attackiert und schloss mit einem fulminanten Rechtsschuss ab.

Das 0:1 brachte die ohnehin nur selten gefährlichen Dortmunder weiter aus dem Rhythmus. Bis dahin hatten einzig Barrios (18.) und Kagawa (30.) gute Gelegenheiten, bei denen sich Gäste-Torwart Heimeroth auszeichnen konnte. Eigentlich sah alles schon so aus, dass Gladbach mit dem 1:0 in die Pause gehen würde. Doch dann gab es in der Nachspielzeit noch einmal Ecke für den BVB. Subotic war mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 1:1.

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