Fußball Bundesliga
BVB hat Herbstmeisterschaft im Visier

Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach will der BVB den nächsten Schritt Richtung Herbstmeisterschaft machen. Hoffenheim empfängt Leverkusen zum Verfolgerduell.

Auf den Spitzenreiter wartet eine vermeintlich leichte Aufgabe und die Verfolger nehmen sich gegenseitig die Punkte weg: Der 14. Spieltag scheint für Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund wie gemalt. Während der BVB gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky und Liga total!) fest mit drei Punkten rechnet, kommt es zwischen 1 899 Hoffenheim (5.) und Bayer Leverkusen (3.) sowie Hannover 96 (4.) und dem SC Freiburg (6.) zu direkten Verfolgerduellen. Derweil wollen Rekordmeister und Titelverteidiger FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt und "Vize" Schalke 04 beim 1. FC Kaiserslautern (alle 15.30 Uhr) ihre jüngst begonnene Aufholjagd fortsetzen.

Klopp erwartet "ein hartes Stück Arbeit"

Zwei Tage nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Trainer Jürgen Klopp bis 2014 soll die Dortmunder Erfolgsstory auch auf dem Platz fortgeschrieben werden. Der hat vor allem damit zu tun, die Euphorie rund um sein Team im Zaum zu halten. Die Tabellenführung sei trotz des komfortablen Punktepolsters "nur eine Momentaufnahme" und das Spiel gegen Gladbach "ein hartes Stück Arbeit", betonte der Coach und erinnerte an die beiden "spektakulären" Auswärtssiege des Gegners in dieser Saison beim 6:3 in Leverkusen und dem jüngsten 4:0 in Köln: "Jeder, der sich mit Fußball beschäftigt, weiß, dass die Offensive in dieser Mannschaft außerordentlich gut besetzt ist", so Klopp.

Hinter den Dortmundern will sich Leverkusen seine gute Ausgangsposition für den Kampf um die Europacupplätze bewahren. Mit einem Sieg in Hoffenheim könnte die Werkself zugleich einen Mitkonkurrenten auf Abstand halten. "Wir sind in einer guten Phase, spielen erfolgreich und die Mannschaft hat besonders in den Auswärtsspielen gezeigt, dass wir wieder auf qualitativ höherem Level spielen können", zeigt sich Trainer Jupp Heynckes zuversichtlich.

Zudem konnte Bayer bislang alle vier Bundesliga-Duelle mit den Kraichgauern gewinnen. Für Hoffenheim ein Grund mehr, daran etwas zu ändern. "Jede Serie endet ja mal - wir werden alles daransetzen, dass es schon am Samstag soweit ist", sagt Abwehrspieler Andreas Beck, der sein Team für den Kampf um die Spitzenplätze der Liga gewappnet sieht: "Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir in dieser Saison auch in punkto Konstanz einen Schritt nach vorne machen."



Verfolgerduell in Hannover

In Hannover geht es zwischen den 96ern und dem Sportclub aus Freiburg ebenfalls um den Verbleib in der erweiterten Spitzengruppe. "Wir können uns oben festsetzen", sagt Hannovers Trainer Mirko Slomka, der den derzeitigen Lauf seiner Mannschaft noch nicht am Ende sieht: "Wir wollen mehr!"Ähnliches gilt für die Breisgauer: "Beide Teams haben sich vor Saisonbeginn wohl eher als Konkurrenten im Abstiegskampf gesehen. Dass nun beide so weit oben stehen, ist sicher überraschend. Wir sind selbstbewusst genug, auch in Hannover gewinnen zu wollen", sagt SC-Coach Robin Dutt.

Bei den erfolgsverwöhnten Bayern ist hingegen vom üblichen Selbstbewusstsein derzeit nicht viel zu spüren. "Klar ist, dass man mit 14 Punkten Rückstand auf Dortmund momentan nicht von der Meisterschaft zu reden braucht", sagt Bayern-Sportdirektor Christian Nerlinger, fügt aber zugleich die Minimalforderung hinzu: "Wir müssen uns aber für die Champions League qualifizieren." Sollte die Vereinsspitze dieses Ziel in Gefahr sehen, droht Trainer Louis van Gaal ein ähnliches Schicksal wie seinen Amtsvorgängern Otto Rehhagel, Felix Magath oder zuletzt Jürgen Klinsmann: die vorzeitige Entlassung.

© SID

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