Fußball Bundesliga
BVB nach geglücktem Molsiris-Deal erleichtert

Der Rückkauf des früheren Westfalenstadions durch Bundesligist Borussia Dortmund ist gesichert. Die Entscheidung der Zeichner des Molsiris-Fonds, ihre Anteile abzutreten, sorgt beim BVB für neuen finanziellen Spielraum.

Das Umfeld von Bundesligist Borussia Dortmund atmet im Kollektiv auf: Die Zeichner des Molsiris-Fonds haben dem Angebot der Westfalen zugestimmt, die Stadionanteile von 51,2 Prozent zu einem Preis von 57,2 Mill. Euro an die Borussia Dortmund Gmbh und Co. Kgaa abzutreten. Die Finanzierung des Kaufpreises soll nunmehr durch die US-Investmentbank Morgan Stanley erfolgen. Ein entsprechender Vertrag soll angeblich noch Ende dieser Woche unterschrieben werden.

Die Bank würde den Rückkauf und weitere Verbindlichkeiten in Höhe von 22 Mill. Euro umschulden. 29,25 Mill. Euro erwartet der börsennotierte Klub außerdem bis zum 8. Juni aus einer Kapitalerhöhung, für die verschiedene Großinvestoren bereitstehen. Damit würde sich die finanzielle Situation des Traditionsklubs erheblich entspannen.

"Diese Entscheidung ist ein entscheidender Schritt auf dem Wege der finanziellen Neustrukturierung des BVB", kommentierte Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung, der die Entscheidung der Fondszeichner im Fachmagazin kicker schon im Vorfeld als "Schlüssel für die Zukunft" bezeichnet hatte. Denn die Umschuldung ermöglicht dem BVB, besagte Verbindlichkeiten künftig an nur noch einen Gläubiger längerfristig und zu neu ausgehandelten Zinssätzen abzutragen, was eine deutliche Reduzierung der laufenden Kosten bedeutet.

Neuzugänge an der Angel

Die finanzielle Entlastung ermöglicht auch einen größeren Spielraum für weitere Investitionen in die Mannschaft, nachdem die Unterschrift von Torjäger Nelson Valdez von Werder Bremen unter einen bis 2010 datierten Vertrag unmittelbar bevorsteht. Weiterhin auf der Wunschliste der Borussen stehen der Schweizer Nationalstürmer Alexander Frei von Stade Rennes und auch der Brasilianer Tinga von Internacional Porto Alegre.

© SID

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