Fußball Bundesliga
BVB vor Standortbestimmung gegen Bayern

Nach dem Halbfinaleinzug im Uefa-Cup trifft Bayern München in der Bundesliga heute auf Borussia Dortmund. Im zweiten Spiel empfängt Bayer Leverkusen den VfB Stuttgart.

Nach dem spektakulären Krimi im Uefa-Cup beim FC Getafe steht für Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München heute (17.00 Uhr/live bei Premiere) wieder Bundesliga-Alltag auf dem Programm. Trainer Ottmar Hitzfeld fordert von seinem Starensemble auf dem Weg zum angepeilten "Triple" einen Sieg gegen Borussia Dortmund. Zugleich soll das Heimspiel gegen die Westfalen zur erfolgreichen Standortbestimmung für das DFB-Pokal-Finale am 19. April im Berliner Olympiastadion werden.

"Die beiden Wettbewerbe kann man nicht vergleichen. Aber psychologisch wäre es schon wichtig, bereits im ersten Spiel ein deutliches Zeichen zu setzen", sagt der Bayern-Trainer im Vereins-Magazin vor dem Duell mit seinem ehemaligen Klub, mit dem er 1997 die Champions League gewann.

Der Niederländer Mark van Bommel wird allerdings nicht gegen den BVB auflaufen können, da er seine Geld-Rot-Sperre aus dem jüngsten Spiel gegen den VfL Bochum absitzen muss. Zudem steht Hamit Altintop (Mittelfußbruch) als Ausfall fest, angeschlagen kehrten Franck Ribery und Marcell Jansen vom nervenaufreibenden und enorm kräftezehrenden Krimi in Getafe zurück. Möglicherweise wird zudem Oliver Kahn pausieren. Hitzfeld überlässt diese Entscheidung dem Kapitän.

Für die Dortmunder könnten sich die Anstrengungen der Bayern in den vergangenen beiden Spielen als Plus erweisen. "Es war eine harte Woche für die Bayern, wir konnten uns ausruhen. Es ist kein Nachteil, dass wie sechs Tage vor dem Finale gegen die Bayern spielen. Danach wissen wir, was im Endspiel auf uns zukommt", sagt Thomas Doll.

Dortmund ohne Weidenfeller nach München

Der Trainer wollte am Samstag mit beiden Torhütern ein Gespräch führen, wer bei den Bayern aufläuft. Doch die Träume von Roman Weidenfeller von seinem Comeback nach seiner Schulter-OP im Dezember vergangenen Jahres platzten am Samstagvormittag beim Abschlusstraining. Wegen einer Zerrung des Innenbandes im Knie trat er die Reise nach München nicht an. Folglich wird erneut Marc Ziegler zwischen den Pfosten stehen. Ein Fragezeichen steht hinter Antonio Rukavina (Nagelbettentzündung) und Alexander Frei (Muskelverhärtung).

Die Statistik spricht indes klar für die Bayern. Zuletzt konnte der BVB am 12. Oktober 1991 in München gewinnen, 15 erfolglose Versuche folgten.

Im zweiten Sonntagsspiel will der Meister aus Stuttgart seine Aufholjagd bei der Mannschaft von Michael Skibbe fortsetzen. "Jetzt beginnt der Endspurt, da geht es um alles, und da wird mit härteren Bandagen gekämpft", sagt VfB-Coach Armin Veh vor dem Spiel beim direkten Konkurrenten um einen Champions-League-Platz. Gemeint war damit die Maßnahme von Skibbe, beim Uefa-Cup-Auftritt in St. Petersburg am Donnerstag einige Spieler für Stuttgart zu schonen.

Geschont werden muss auch VfB-Torjäger Mario Gomez, allerdings zwangsläufig. Der Nationalstürmer, der an einem Muskelfaserriss im Oberschenkel laboriert, fällt weiter aus.

© SID

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