Fußball Bundesliga
BVB will Aufwärtstrend gegen Bielefeld bestätigen

Heute steht zum Auftakt des 16. Bundesliga-Spieltags das Westfalen-Derby zwischen Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld auf dem Programm. Der BVB will nach dem Sieg in Stuttgart den Aufwärtstrend bestätigen.

Borussia Dortmund trifft heute (20.30 Uhr/live bei Premiere) im Westfalen-Derby auf Arminia Bielefeld. "Verlieren verboten" lautet jedoch das Motto für beide Teams, denn bei einer Niederlage droht den Gästen am 16. Spieltag der Bundesliga sogar der Sturz auf einen Abstiegsplatz.

Mit dem überraschenden 2:1 bei Meister VfB Stuttgart hat die Borussia den Grundstein für einen versöhnlichen Jahresausklang gelegt. Doch ausgerechnet in die neue Aufbruchstimmung sorgte die harte Kritik von Werner Müller, Boss des Dortmunder Hauptsponsors Evonik Industries, ("Es mangelt an Kampfgeist") im Fachmagazin Capital für neue Irritationen.

Erwartungen der Fans groß

Die Erwartungen an den BVB, der seine Serie von fünf Spielen ohne Sieg im Ländle beendete, sind groß. Rund 80 000 Zuschauer werden zum letzten Heimspiel in 2007 in die riesige Arena kommen. "Es ist gigantisch, wie viele Fans trotz allem noch immer ins Stadion strömen. Wir haben uns jedenfalls viel vorgenommen", sagte Doll, der bei den Spielern schon während des Trainings neues "Feuer" ausgemacht hat.

Seine Profis wollen mit zwei Siegen (Bielefeld und beim VfL Wolfsburg) in die Winterpause gehen. "24 Punkte wären nach dieser verkorksten Hinrunde ein versöhnlicher Abschluss", meinte Mittelfeldspieler Florian Kringe, der wie auch seine Kollegen davon überzeugt ist, dass die Wende endlich geschafft ist. Mit der Rückkehr der gesperrten Diego Klimowicz und Markus Brzenska sowie des genesenen Kapitäns Christian Wörns ist zudem ein neuer Konkurrenzkampf entfacht. In Stuttgart nutzten die "Lückenbüßer" ihre Chance. Somit sieht Doll keine Notwendigkeit, die Formation entscheidend zu ändern.

Der Kader soll dennoch schon in der Winterpause verstärkt werden. Erster Aspirant ist angeblich der Brasilianer Etto von Dinamo Zagreb, den Co-Trainer Ralf Zumdick beim Uefa-Cup-Duell mit dem Hamburger SV am Donnerstag vor Ort beobachtete. Etto soll die Probleme auf der rechten Abwehrseite lösen. Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen, "denn große Sprünge können wir nicht machen", bestätigte Sportdirektor Michael Zorc in der Westfälischen Rundschau.

Arminen hoffen auf Befreiungsschlag

Mit bewährtem Personal hoffen die Bielefelder auf den ersehnten Befreiungsschlag. Das 0:1 im Heimspiel gegen Bayern München nach kämpferisch guter Leistung wirkte wie ein moralischer Sieg. Darauf will Trainer Ernst Middendorp aufbauen und hofft auf das Ende einer Horror-Bilanz. Denn nur ein Sieg und der Sturz von Platz zwei auf 14 steht für die Arminia nach den letzten zehn Punktspielen in der Statistik. Nicht minder ernüchternd ist die Bilanz nach den bisherigen vier Gastspielen im Fußball-Westen: null Punkte, 0:13 Tore.

Allerdings kassierten die Bielefelder in den vergangenen acht Duellen mit dem BVB nur eine Niederlage. Besonders gut ist das 1:0 im März in der heimischen Arena in Erinnerung, das die Borussia in größte Abstiegsnöte stürzte. Es war zudem der erste Sieg unter Rückkehrer Middendorp auf dem Weg zum Klassenerhalt. Vor dem Auftritt am Freitagabend forderte der 49-Jährige "eine Stabilität wie gegen die Bayern" und von seinen Offensiv-Kräften "ein bisschen mehr Mumm".

© SID

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