Fußball Bundesliga
"Club" beendet Remis-Fluch

Der 1. FC Nürnberg kann in der Bundesliga doch noch gewinnen. Gegen Bayer Leverkusen siegten die Franken 3:2 (1:1) und sicherten sich somit erstmals seit dem zweiten Spieltag wieder drei Punkte.

Der 1. FC Nürnberg kann noch gewinnen. Der Russe Iwan Saenko sicherte dem "Club" mit seinem Treffer in der 85. Minute beim 3:2 (1:1) gegen Bayer Leverkusen den ersten Sieg seit zehn Spielen und den dritten in dieser Saison überhaupt. Die Leverkusener gingen am 13. Spieltag dagegen nach zuvor zwei Auwärtssiegen in Folge auf fremdem Platz wieder leer aus.

Zunächst hatte es im Nürnberger WM-Stadion wieder mal nach einem Unentschieden ausgesehen. Die Franken waren vor 37 143 Zuschauern durch einen Treffer von Ahmed Madouni zunächst in Rückstand geraten (8.). Nur vier Minuten später erzielte Robert Vittek mit seinem zweiten Saisontreffer den Ausgleich (12.). In einer stürmischen zweiten Halbzeit der Gastgeber war es dann Markus Schroth, der seine Mannschaft verdient in Führung brachte (48.). Die Hoffnung auf den dritten Saisonsieg für die Auswahl von Trainer Hans Meyer dämpfte schließlich zunächst erneut Madouni, der in der 69. Minute den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich erzielte. Kurz vor Schluss gelang Saenko dann doch noch die Wende.

Nürnberg vergibt frühere Entscheidung

Der 1. FCN erspielte sich vor allem in den ersten 20 Minuten nach der Pause eine Vielzahl hochkarätiger Chancen, blieb jedoch zunächst erfolglos. Die Möglichkeiten hätten freilich ausgereicht, die Partie zu diesem Zeitpunkt schon zu entscheiden. Schroth (52., 60., 66.), Jan Kristiansen (59.) und Glauber (52.) hatten den dritten Treffer der Gastgeber auf dem Fuß oder dem Kopf. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte unter anderem Saenko nur den Pfosten getroffen (48.).

Begünstigt wurde der Ausgleichstreffer der Leverkusener durch die Herausnahme des starken Glauber, der am Rande eines Platzverweises stand und in der 62. Minute deshalb von Trainer Meyer vom Feld genommen wurde. In der Schlussphase wirkte die Nürnberger Hintermannschaft dadurch auch nicht mehr so sicher.

© SID

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