Fußball Bundesliga
"Club" bindet Vittek bis 2010

Der 1. FC Nürnberg hat den Vertrag mit Robert Vittek vorzeitig bis 2010 verlängert. Darüber hinaus hat der "Club" seine Schulden von 7,4 auf nun 2,5 Mill. Euro weiter senken können.

Beim 1. FC Nürnberg läuft es nicht nur sportlich rund. Der "Club" hat den Vertrag mit Stürmer Robert Vittek vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Unter dem Beifall der 340 anwesenden Mitglieder gab Sportdirektor Martin Bader bei der Jahreshauptversammlung des Club am Mittwoch bekannt, dass der slowakische Nationalspieler und Torjäger nun bis 2010 an den Verein gebunden ist. Der bisherige Kontrakt Vitteks hatte eine Laufzeit bis 30. Juni 2009.

Vittek war vor der laufenden Saison unter anderem heftig vom Hamburger SV umworben worden. "Wir konnten alle Anfragen ablehnen. Wir müssen keine Spieler mehr verkaufen", betonte Bader mit Blick auf das Geschäftsergebnis zum Stichtag 30. Juni 2006. Die Franken schlossen die vergangene Spielzeit 2005/2 006 mit einem Gewinn von einer Million Euro vor Steuern ab.

Darüber hinaus hat der 1. FC Nürnberg seine Schulden von 7,4 auf nun 2,5 Mill. Euro weiter senken können. Bei der restlichen Summe handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Privatpersonen, Bankschulden sind darunter nicht mehr. Mit ein Grund für die positive Entwicklung war der Verkauf von U21-Nationalspieler Stefan Kießling an Bayer Leverkusen für fünf Mill. Euro.

Zum sehr harmonischen Verlauf der Mitgliederversammlung trug auch der sportliche Aufschwung der Mannschaft bei. "Vor einem Jahr hatten wir die schwierigste Phase mit dem Rückfall auf Rang 18 zu überstehen", erinnerte Bader. Danach vermied der "Club" freilich mit Trainer Hans Meyer überraschend souverän den Abstieg und ist nach zwei Siegen und fünf Unentschieden in dieser Saison noch unbesiegt.

Präsident Michael A. Roth warnte jedoch davor, die Mannschaft auf Grund der "hervorragenden Leistungen" seit Jahresbeginn nun zu überfordern: "Wir haben hohe Erwartungen geweckt, aber die Trauben hängen hoch." Saisonziel bleibe eine Platzierung zwischen Rang acht und zwölf. Mittelfristig, kündigte Sportdirektor Bader an, "müssen wir aber daran denken, um Rang fünf, sechs mitzuspielen".

© SID

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