Fußball Bundesliga
"Club"-Manager Bader steht weiter zu Trainer Meyer

Der anhaltenden sportlichen Talfahrt zum Trotz gibt es beim 1. FC Nürnberg weiterhin keine Trainerdiskussion. Anstatt des Coaches sei beim Pokalsieger vielmehr "die Mannschaft gefordert", so Sportdirektor Martin Bader.

Trotz der anhaltenden sportlichen Misserfolge des Pokalsiegers 1. FC Nürnberg bekennt sich "Club"-Manager Martin Bader weiter zu Trainer Hans Meyer. "Ich sage klipp und klar: Wir führen keine Trainerdiskussion", sagte Sportdirektor Martin Bader in einem Interview auf der Homepage des Vereins. Anstelle des Coaches sei "die Mannschaft gefordert". Mit besseren Ergebnissen solle sie jegliche Diskussionen "im Keim ersticken".

Die Franken haben nur eines ihrer vergangenen 15 Pflichtspiele gewonnen und liegen nach 13 Bundesliga-Partien auf Abstiegsplatz 16. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt fünf Punkte. "Es gehört offenbar zu den Mechanismen des Fußballs, dass in so einer Situation auch über den Trainer diskutiert wird. Entscheidend ist aber, wie der Verein die Sache beurteilt", sagte Bader.

Meyer: Bis zur Winterpause "durchschleppen"

Meyer nannte die Sorge der Anhänger um ihren FCN "berechtigt. Aber den Leuten jetzt zu erzählen, dass wir abgestiegen sind, ist total daneben". Bis zur Winterpause müsse man sich "durchschleppen" - auch, um die treuen Anhänger nicht zu verprellen, meinte Bader: "Ganz Franken ist fußballverrückt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das ist eine Verpflichtung, der sich jeder bewusst sein muss." In der Winterpause will sich der "Club" dann verstärken. Meyer betonte ausdrücklich, dass wir "noch die Möglichkeit haben, zu tansferieren". Ein möglicher Neuzugang, der sofort helfen könnte, wäre der Slowake Jozef Piacek. Der Innenverteidiger vom lettischen Erstligisten Skonto Riga trainiert seit Mittwoch bei den Franken mit.

© SID

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