Fußball Bundesliga
"Club" nach 0:0 in Dortmund weiter in Not

Zum Auftakt des 31. Spieltags kam der 1. FC Nürnberg zu einem 0:0 bei Borussia Dortmund. Trotz des Punktgewinns bleiben die Franken weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

Der 1. FC Nürnberg hat wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der Bundesliga verpasst. Gegen die äußert schwachen Gastgeber von Borussia Dortmund mussten sich die Franken mit einem 0:0 begnügen und verbleiben vor den Spielen der mitgefährdeten Konkurrenz am Samstag und Sonntag auf einem Abstiegsplatz.

"Wichtig ist, dass wir hier zu Null gespielt haben. Die Mannschaft ist hier als geschlossene Einheit aufgetreten. Aber wenn man keine Tore schießt, kann man auch nicht gewinnen. Die Ausgangsposition ist nicht wesentlich besser geworden. Ich bin aber überzeugt, dass wir es noch schaffen", sagte Nürnbergs Trainer Thomas von Heesen. BVB-Trainer Thomas Doll meinte: "Die erste Halbzeit war Schlafwagenfußball. Es war sehr, sehr schleppend und etwas zu ängstlich, wie wir agiert haben. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie nicht verlieren wollten."

Vor allem in den ersten 45 Minuten präsentierte sich das Team von Doll vor 70 500 abermals enttäuschten Zuschauern in erschreckender Verfassung. Fehlpässe, Missverständnisse, viel Kampf und Krampf prägten die Begegnung der Schwarz-Gelben gegen einen gut organisierte Nürnberger Defensive. Mit allzu behäbigem und ideenlosen Spiel stellten sie die Gäste vor keine großen Probleme.

Frei vergibt die mögliche Dortmunder Führung

Allerdings versäumte es Nürnberg in niveaulosen ersten 45 Minuten selbst die Initiative zu ergreifen. So blieb es für den "Club" zunächst bei einem Kopfball des ehemaligen Dortmunders Jan Koller auf die Latte. Ansonsten herrschte gähnende Langeweile, die Chance des Dortmunders Alexander Frei, der völlig freistehend an Nürnbergs Torhüter Daniel Klewer scheiterte, wirkte wie ein Weckruf.

Allerdings bot sich den Gästen erneut durch Koller (38.) die Chance zur Führung, als Dortmunds Regionalligatorhüter Marcel Höttecke, der den angeschlagenen Marc Ziegler vertrat, mit einem Reflex klären konnte. Die deutlichen Worte von BVB-Coach Doll müssen es gewesen sein, die den BVB nach dem Wechsel verstärkt in die gegnerische Hälfte trieb. Folglich ergaben sich für den Pokalfinalisten Chancen durch Jakub Blaszczykowski und Florian Kringe, dessen Kopfball Koller auf der Linie klärte.

Es folgte eine weitere hochkarätige Möglichkeit des Schweizer Nationalspielers Frei, bevor auf der Gegenseite Robert Vittek die Führung der Nürnberger ebenso verpasste sowie wenig später Marek Mintal, der nur die Latte des Dortmunder Tores traf. Zwar erspielte sich Dortmund nach der Halbzeit eine optische Überlegenheit, doch nicht minder torgefährlich präsentierten sich weiterhin die Nürnberger, die mit Kontern ihre Chance suchten.

© SID

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