Fußball Bundesliga: "Club"-Präsident Roth stellt sich zur Wiederwahl

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"Club"-Präsident Roth stellt sich zur Wiederwahl

Michael A. Roth will bei Bundesligist 1. FC Nürnberg auch in den kommenden drei Jahren das Präsidenten-Amt ausführen. "Ich stelle mich wieder zur Verfügung", erklärte Roth, der den Verein insgesamt 17 Jahre anführt.

Bei Bundesligist 1. FC Nürnberg wird weiter an der Personalbesetzung für die Zukunft gebastelt. Nachdem der "Club" zu Beginn der Woche die Verträge von Trainer Hans Meyer und Sportdirektor Martin Bader bis 2009 bzw. 2010 verlängert hatte, kündigte nun auch FCN-Präsident Michael A. Roth an, noch einmal für drei weitere Jahre kandidieren zu wollen. "Ich stelle mich wieder zur Verfügung", sagte Roth in der Sendung Blickpunkt Sport des bayerischen Fernsehens.

Im November 2007 sind beim neunmaligen deutschen Meister Neuwahlen angesetzt. Ingesamt 17 Jahre führt der 71 Jahre alte Roth den Verein an. Von 1979 bis 1983 war er das erste Mal Club-Präsident, seit 1994 dauert die zweite Amtszeit an.

Meyer ein "absoluter Glücksgriff"

Am Montag hatten die Franken bereits mit den Vertragsabschlüssen von Meyer und Bader die Weichen für die Zukunft gestellt. Es würden derzeit beim "Club" Dinge passieren, "die wir jahrelang nicht hatten", meinte Roth zur derzeitigen Situation beim 1. FC Nürnberg. Insbesondere die Verpflichtung von Meyer im November 2005 sei ein "absoluter Glücksgriff" gewesen.

Der 64-Jährige hatte bis Montag noch einen unbefristeten Kontrakt, der jederzeit von beiden Seiten kündbar war. Dies hatte offenbar bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten geweckt. "Es hat genervt, dass er auf vielen Listen gestanden hat", sagte Roth, der nun hofft, mit Meyer und Bader "lange Erfolg zu haben".

"Weiter zurückhaltend"

Allerdings will der "Club"-Präsident trotz der aktuellen Erfolgsbilanz die Saisonziele nicht korrigieren. "Wir werden weiter zurückhaltend sein und streben nach wie vor Platz neun an. Wenn es dann mehr werden würde, wäre das schön für den Club", erklärte Roth.

Der 1. FCN belegt nach 20 Spielen in dieser Saison den sechsten Tabellenplatz. Die Nürnberger stellen mit nur 17 Gegentoren die beste Defensive der Bundesliga und weisen die wenigsten Niederlagen (zwei) auf.

Meyer hatte seine Vertragsverlängerung damit begründet, "dass ich viel Freude an der Arbeit mit dieser Mannschaft habe". Für Bader entsprechen die neuen Verträge "dem Wunsch beider Seiten, den sportlichen Erfolg kontinuierlich weiter nach vorne zu bringen".

© SID

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