Fußball Bundesliga
Cottbus verlässt die Abstiegsränge

Energie Cottbus hat durch den 2:1 (1:1)-Sieg im Derby gegen Hertha BSC Berlin die Abstiegsränge der Bundesliga verlassen. Erwin Skela erzielte beide Treffer für die Lausitzer.

Energie Cottbus hat dank Spielmacher Ervin Skela gegen Lieblingsgegner Hertha BSC Berlin einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga gefeiert. Die Lausitzer gewannen in einem über weite Strecken niveauarmen Berlin-Brandenburg-Derby verdient 2:1 (1:1) und verließen mit nunmehr 23 Punkten sowie Platz 15 die Abstiegszone.

Der albanische Nationalspieler Skela drehte dabei mit einem Freistoßtor (41.) sowie einem verwandelten Foulelfmeter (63.) die Hertha-Führung durch Mineiro (21.). Nur drei Minuten vor der Hertha-Führung wurde Energie durch Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) ein Tor von Branko Jelic wegen einer angeblichen Abseitsstellung zu Unrecht aberkannt. Es war bereits der sechste Energie-Sieg im zehnten Aufeinandertreffen mit der Hertha. Gegen keine andere Bundesliga-Mannschaft ist die Cottbuser Bilanz positiver.

Bei den Cottbusern lief vor 20 746 Zuschauern im Stadion der Freundschaft Abwehrspieler Vragel da Silva nach Ablauf seiner Acht-Spiele-Sperre von Beginn auf. Hertha-Trainer Lucien Favre musste auf den verletzten Patrik Ebert sowie den gelbgesperrten Josip Simunic verzichten, konnte aber auf Top-Torjäger Marko Pantelic nach auskurierter Wadenverletzung zurückgreifen.

Torchancen blieben jedoch auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Beide Teams bekämpften sich hauptsächlich im Mittelfeld, der Spielfluss blieb dabei auf der Strecke. Nach der 1:0-Führung durch Mineiro nach Vorarbeit seines Landsmannes Raffael gewannen die Aktionen der Gäste etwas an Sicherheit. Allerdings musste der Hauptstadt-Klub ab der 43. Minute ohne Verteidiger Steve von Bergen auskommen, der sich eine Oberschenkelverletzung zuzog und für den Ungarn Pal Dardai ausgewechselt werden musste.

Cottbus verdaute den Schock des Rückstandes sowie des nicht gegebenen Tores nur schwer und hatte lange Zeit kaum nennenswerte Chancen. Der Ausgleich durch Skela fiel aus heiterem Himmel, gab den Hausherren jedoch neuen Schwung.

Nach dem Seitenwechsel übten die Cottbuser mehr Druck aus, blieben jedoch oft an der Hertha-Abwehr hängen. Zudem war Jaroslav Drobny beim Schuss von Jelic (49.) auf dem Posten. Die Berliner konzentrierten sich fast nur noch auf ihre Defensive und lauerten auf Konter. Nach dem Rückstand machten die Gäste jedoch weiter auf und hatten Pech, als Mineiro nur die Latte traf (64.).

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%