Fußball Bundesliga
Deisler kehrt ins Bayern-Profi-Training zurück

In der kommenden Woche ist es soweit: Sebastian Deisler wird ins Training der Profis bei Bayern München zurückkehren. Trainer Felix Magath rechnet "Ende Oktober, spätestens im November" mit einem Pflichtspiel-Einsatz.

Sebastian Deisler nimmt eine weitere Hürde auf dem Weg zurück ins Bundesliga-Geschehen. Der Nationalspieler plant, in der kommenden Woche ins Training der Profis bei Bayern München zurückzukehren. "Mit dem Knie ist alles in Ordnung, ich habe keine Schmerzen, ich bin wirklich prima drauf", sagte der 26-Jährige der Bild-Zeitung. Nach seiner im März erlittenen Knieverletzung trainiert der Mittelfeldspieler bereits seit über einer Woche mit der zweiten Mannschaft des FC Bayern.

Auch Bayern-Trainer Felix Magath sieht Deisler auf einem guten Weg. "Er macht einen sehr guten Eindruck, er ist sehr optimistisch. Er hat die Belastung bei den Amateuren einwandfrei überstanden", sagte Magath am Donnerstag. Der Nationalspieler werde zwar noch einige Wochen brauchen, "bis er wieder spielen kann", so der Bayern-Coach, "aber Ende Oktober, spätestens im November könnte es so weit sein".

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge würde sich über eine baldige Rückkehr von Deisler auf jeden Fall freuen: "Es ist wichtig, dass er bald wieder ins Training bei den Profis einsteigt. Er täte uns auf der rechten Seite gut."

Der 36-malige Nationalspieler musste bereits fünfmal an seinem rechten Knie operiert werden. Zuletzt hatte er sich am 14. März im Training eine Knorpelabsprengung zugezogen und musste deshalb auch auf die Weltmeisterschaft verzichten.

Entwarnung bei Lukas Podolski

Entwarnung gab es am Donnerstag bei Lukas Podolski. Der Bayern-Stürmer hatte am Mittwochnachmittag wegen einer Sehnenreizung in der Schulter beim Training passen müssen, war am Donnerstag aber schon wieder am Ball.

Indes hat Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im Fall von Claudio Pizarro angekündigt, vor Weihnachten keine Vertragsgespräche führen zu wollen. "Wir lassen uns von niemandem unter Druck setzen. Wenn einer plötzlich glaubt, er sei Schewtschenko, dann muss er auch so spielen wie Schewtschenko", sagte Rummenigge in aller Deutlichkeit in Richtung des Angreifers. Der Peruaner, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, hatte zuletzt in einem Interview mit Anfragen europäischer Topklubs kokettiert.

© SID

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