Fußball Bundesliga
Demichelis: "Bayern wird kämpfen wie noch nie"

Bayerns Martin Demichelis kündigt einen heißen Tanz um die Meisterschaft an. "Wir werden kämpfen wie nie zuvor eine Mannschaft in der Geschichte dieses Klubs", so der Argentinier.

Martin Demichelis von Bayern München hat der Konkurrenz des Rekordmeisters im Kampf um den Titel in der Bundesliga mit einem beispiellosen Endspurt gedroht. "Es wird eng bis zum letzten Spieltag, aber wir werden kämpfen wie nie zuvor eine Mannschaft in der Geschichte dieses Klubs. Wir werden unser Ziel, deutscher Meister zu werden, nie aufgeben", sagte der Verteidiger vor dem Spiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) gegen Schalke 04.

Die Bayern haben sechs Spieltage vor dem Saisonende auf Platz zwei drei Zähler Rückstand auf Tabellenführer VfL Wolfsburg und nach Meinung des Argentiniers Demichelis "schon genug Punkte verschenkt. Wir dürfen uns keine Fehler mehr erlauben und werden jedes Spiel wie ein Endspiel angehen."

Toni fordert Verbleib von Ribery

Während Demichelis sich mit den kommenden Wochen beschäftigte, blickte Stürmer Luca Toni weiter in die Zukunft. Es sei zwar nicht notwendig, dass die Bayern mit Blick auf die kommende Saison in der Offensive personell nachlegen, sagte er, "denn da sind wir doch ganz gut aufgestellt". Stattdessen müsse der Klub aber unbedingt den sehr begehrten Superstar Franck Ribery binden. "Ich bin der Meinung, dass Bayern versuchen muss, Franck zu halten, wenn wir in der Champions League erfolgreich sein wollen", sagte Toni.

Auf der Zielgerade der Saison gelte es, Spitzenreiter Wolfsburg unter Druck zu setzen, meinte der 31-Jährige noch. "Wolfsburg muss unseren Atem spüren." Trainer Klinsmann lebe der Mannschaft diesen Ehrgeiz vor, er habe "klar gemacht, dass es jetzt um alles geht", meinte Toni: "Nur wenn wir den Titel gewinnen, wird man sich an uns erinnern. Wenn wir es nicht tun, war es ein verlorenes Jahr."

Unverständnis für Schiedsrichter

Seine Rolle als Alleinunterhalter im Bayern-Sturm missfällt dem Angreifer, noch mehr ärgert er sich aber über die Schiedsrichter in der Bundesliga. "Ich verstehe das in Deutschland manchmal nicht so ganz. Für gefährliche Fouls gibt es oft keine Gelbe Karte, dann aber für Dinge, die nichts waren", sagte er. Warum er beim 1:0 der Bayern bei Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende Gelb gesehen habe, wisse er bis heute nicht. "Ich habe weniger als nichts gemacht."

Seinen Gegenspielern stellte Toni ein vernichtendes Zeugnis aus. "Es gibt Verteidiger in der Bundesliga, die bereits böse aufs Spielfeld kommen, am Trikot ziehen, ständig foulen und dir schlimme Dinge zurufen", sagte Toni.

© SID

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