Fußball Bundesliga
DFB lädt Asamoah und Weidenfeller zur Anhörung

Gerald Asamoah und Roman Weidenfeller wurden vom DFB-Kontrollausschuss zur mündlichen Anhörung geladen. Im Raum stehen die angeblichen rassistischen Äußerungen Weidenfellers im Spiel Schalke gegen Dortmund am Samstag.

Die angeblichen rassistischen Äußerungen Roman Weidenfellers in Richtung von Nationalspieler Gerald Asamoah am Samstag beim Revierderby zwischen Schalke und Dortmund (4:1) haben ein Nachspiel. Der DFB-Kontrollausschuss hat beide Profis zu einer mündlichen Anhörung geladen. Der Kontrollausschuss-Vorsitzende Horst Hilpert hatte am Sonntag die Ermittlungen aufgrund der Vorkommnisse aufgenommen.

Asamoah hatte bestätigt, dass er von Weidenfeller beleidigt worden sei. Weidenfeller bestreitet hingegen, den dunkelhäutigen deutschen Nationalspieler Asamoah beleidigt zu haben. DFB-Präsident Theo Zwanziger kommentierte die Angelegenheit: "Der DFB verurteilt rassistische Vorfälle jeder Art und wird sie konsequent bestrafen. Zunächst einmal muss in diesem konkreten Fall aber der Sachverhalt durch den Kontrollausschuss geklärt werden, bevor ich eine wertende Beurteilung vornehmen kann."

Asamoah war bereits im Vorjahr Opfer einer Rassismus-Attacke geworden. Mit der höchsten Geldstrafe aller Zeiten hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) auf das "Affengebrüll" gegen Asamoah im DFB-Pokal-Erstrundenspiel bei Hansa Rostock II (9:1) am 9. September 2006 reagiert. Wegen "unsportlichen Verhaltens" belegte das DFB-Sportgericht unter Vorsitz von Rainer Koch (Poing) den Zweitligisten FC Hansa mit einer Geldstrafe von 20 000 Euro. Zudem musste die 2. Mannschaft von Hansa den nächsten Heimauftritt in der Oberliga Nordost als "Geisterspiel" unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen.

© SID

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