Fußball Bundesliga
DFB verhängt Geldstrafen gegen Köln und Hamburg

Nach dem Wurf eines Trommelstocks bei der Bundesligapartie zwischen Hamburg und Köln hat der DFB die beiden Teams nun zur Kasse gebeten. Der HSV muss 10 000 Euro Strafe zahlen, der FC sogar 45 000.

Bundesligist Hamburger SV ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines nicht ausreichenden Ordnungsdienstes mit einer Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro belegt worden. Der DFB-Kontrollausschuss hatte zunächst 15 000 Euro beantragt.

Beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln am 3. Dezember war der Hamburger Spieler Alexander Laas von einem Trommelstock verletzt worden, der aus dem Kölner Fanblock aufs Spielfeld geworfen worden war. Laas hatte dabei eine ein bis zwei Zentimeter lange Platzwunde im Stirnbereich erlitten. Zudem waren in dieser Situation weitere Gegenstände aus dem Kölner Fanblock Richtung Spielfeld geworfen worden. Unter anderem war auch der Hamburger Piotr Trochowski von einem gefüllten Plastikbecher getroffen worden.

Für die Vorfälle soll der Aufsteiger aus Köln nach dem Willen des Sportgerichts eine Geldstrafe in Höhe von 45 000 Euro entrichten; zunächst waren 60 000 Euro beantragt worden. Dem 1. FC Köln wurde laut Antrag zudem für einen möglichen Wiederholungsfall ausdrücklich eine Platzsperre oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit (Geisterspiel) angedroht.

© SID

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