Fußball Bundesliga
DFL verurteilt Ausschreitungen durch Hooligans

Die DFL hat die Vorfälle bei der Bundesliga-Partie zwischen Bielefeld und Bochum scharf verurteilt: "Die Bundesliga darf für unverbesserliche Randalierer keine Bühne bieten."

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) kritisiert die Gewalt in der Bundesliga. Beim Spiel zwischen Arminia Bielefeld und dem VfL Bochum (2:0) war es zu Ausschreitungen gekommen, ein Bielefelder Ordner wurde dabei schwer verletzt. "Die Bundesliga darf für unverbesserliche Randalierer keine Bühne bieten. Die DFL und die Fanvertreter in der AG Fandialog verurteilen diese gewalttätigen Ausschreitungen auf das Schärfste", sagte der DFL-Geschäftsführer Spielbetrieb, Holger Hieronymus.

Unterdessen haben die Bochumer Spieler vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 einen offenen Brief verlesen lassen, indem sie dem Ordner gute Besserung wünschten und von einer `verabscheuungswürdigen Tat, die schnellstmöglich aufgeklärt werden soll' sprachen. Unterzeichnet wurde der Brief von Kapitän Thomas Zdebel und dessen Stellvertreter Marcel Maltritz.

Der durch randalierende Bochumer Hooligans schwer verletzte Ordner befindet sich außer Lebensgefahr. Der 34-Jährige befindet sich auf der Intensivstation des Krankenhauses Gilead in Bielefeld und soll operiert werden, sobald sich sein Zustand verbessert. Er wollte eingreifen, nachdem Bochumer Fans Feuerwerkskörper gezündet hatten, und war daraufhin massiv attackiert worden. Er erlitt einen Schädel- und beidseitigen Kieferbruch.

© SID

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