Fußball Bundesliga
Die Nordlichter gehen zu Hause auf Punktejagd

Der Hamburger SV steht am 24. Spieltag der Bundesliga vor der Pflichtaufgabe gegen Energie Cottbus, Werder Bremen will gegen den VfB Stuttgart an Stabilität zurückgewinnen.

Mit dem neuen Klubchef Klaus Allofs und neuer Motivation will Werder Bremen am Sonntag den ersten Rückrundensieg einfahren. "Wir stehen in der Liga nicht so gut da, aber wir schenken auf keinen Fall ab. Es geht darum, nicht nur in den Pokalwettbewerben die Spannung hochzuhalten", sagt Trainer Thomas Schaaf vor dem Gastspiel des VfB Stuttgart.

Nur 48 Stunden nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Jürgen L. Born wegen angeblich zwielichtiger finanzieller Transaktionen im Zusammenhang mit den ehemaligen Werder-Profis Roberto Silva und Nelson Valdez würde ein erneuter Sieg nach dem 1:0-Erfolg im Uefa-Cup gegen den französischen Rekordmeister AS St. Etienne dem Team des Vize-Meisters möglicherweise wieder mehr Stabilität gewähren. Nationalspieler Torsten Frings: "Genau diese Sicherheit müssen wir endlich zurückgewinnen." Dasselbe Ziel hat auch der Hamburger SV, der nach zwei Liga-Niederlagen in Folge und dem enttäuschenden 1:1 im Uefa-Cup gegen Galatasaray Istanbul im zweiten Sonntagsspiel (beide 17.00 Uhr/live bei Premiere) Energie Cottbus empfängt.

Bei Werder muss jedoch ausgerechnet Naldo, einziger Torschütze gegen St. Etienne, wegen seiner Rot-Sperre in der Innenverteidigung durch Ex-Nationalspieler Frank Baumann ersetzt werden. Immerhin: Nach weitgehend auskuriertem grippalen Infekt kehrt Abwehrchef Per Mertesacker an der Seite seines Kapitäns in die Bremer Defensive zurück.

Aber auch die Schwaben müssen in der Hintermannschaft improvisieren, denn Serdar Tasci (Gelb-Sperre), Georg Niedermeier (Bänderriss im Sprunggelenk) und Matthieu Delpierre (Bänderanriss im Knöchel) stehen nicht zur Verfügung. Sorgen macht sich Teamchef Markus Babbel deshalb aber nicht: "Jeder weiß, was er zu tun hat. Es wird wichtig sein, den Gegner möglichst weit weg vom eigenen Tor zu halten."

Dies gelang dem HSV im Uefa-Pokal ungeachtet des Unentschiedens gegen den türkischen Rekordmeister gut, gegen Cottbus sind allerdings eher Qualitäten in der Offensive gefragt. "Wir müsssen uns Chancen erarbeiten und die dann eiskalt nutzen", fordert HSV-Coach Martin Jol. Zuletzt verloren die Hanseaten unter seiner Regie erstmals zwei Bundesligaspiele hintereinander.

Jols Kollege Bojan Prasnikar weiß genau, dass seine zuletzt unsichere Deckung (sechs Gegentore in zwei Spielen) bei den Norddeutschen in höchstem Maße gefordert sein wird: "Wir können ja nicht in jedem Spiel vier Tore schießen, um die Fehler wieder auszugleichen." Zumal die Lausitzer auf Spielgestalter Ervin Skela (grippaler Infekt) verzichten müssen.

© SID

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