Fußball Bundesliga
Doll: "Das macht mich noch angriffslustiger"

Die erneute Niederlage in der Bundesliga lässt den Trainer des Hamburger SV nicht verzweifeln. Im Gegenteil: Thomas Doll fühlt sich umso mehr angestachelt, seinen Verein endlich wieder in die Erfolgsspur zu führen.

Auch am zehnten Bundesligaspieltag hat der Hamburger SV wieder einen Rückschlag hinnehmen müssen. Das Team von Thomas Doll verlor beim VfL Wolfsburg 1:0. Dennoch erklärte der HSV-Trainer den Journalisten mit seinem unerschütterlichen Optimismus, dass er weiter an die Wende glaubt.

Frage: "Die Talfahrt des HSV geht weiter - mit Thomas Doll?"

Thomas Doll: "Ganz klar. Wir werden in Hamburg diesen schweren Weg gemeinsam gehen. Ich habe schon ganz andere Situationen durchgemacht und sehe es als riesige Herausforderung, den HSV da unten herauszuführen."

Frage: "Aber sind Sie nach all den fehlgeschlagenen Anläufen der vergangenen Wochen nicht langsam mit Ihrem Latein am Ende?"

Doll: "Nein! Wir haben noch viele Möglichkeiten. Vielleicht gibt es auch im Spiel am Dienstag in Stuttgart wieder Veränderungen. Wir werden gegen den VfB ganz bestimmt keinen Angsthasen-Fußball spielen, sondern uns wieder mutig aufstellen."

Frage: "Lassen Sie die ständigen Rückschläge nicht allmählich verzweifeln?"

Doll: "Überhaupt nicht. Das macht mich noch angriffslustiger."

Frage: "Gegen Wolfsburg gab es zwar gute Ansätze, aber am Ende wieder eine Niederlage. Wie wollen Sie die Wende schaffen?"

Doll: "Natürlich sind wir alle unzufrieden, weil wir einfach nicht die gewünschten Resultate erzielen. Trotzdem müssen wir weiter fighten. Wir müssen uns ein Erfolgserlebnis erarbeiten, dann kehrt auch wieder mehr Sicherheit ein. Jetzt konzentrieren wir uns und fahren nach Stuttgart, um dort etwas zu reißen. Wir lassen uns nicht hängen, und ich marschiere weiter vorne weg."

Frage: "Sie haben sich zuletzt immer vor Ihre Spieler gestellt - außer nach der Champions-League-Pleite gegen den FC Porto. Werden Sie in Zukunft einen raueren Ton anschlagen?"

Doll: "Kritik muss erlaubt sein und ist manchmal auch nötig. Bevor ich mich allerdings von der Mannschaft abwende, höre ich lieber auf. Aber dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen."

© SID

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