Fußball Bundesliga
Doping-Debatte stört Rudi Völler

Rudi Völler hat sich verärgert über die "unsägliche Doping-Diskussion" im Fußball geäußert: "Mittlerweile hat man das Gefühl, jeder Doktor oder Professor kann behaupten, im Fußball würde systematisch gedopt."

Auch der ehemalige Teamchef der Nationalmannschaft, Rudi Völler, hat sich jetzt in die durch Peter Neururer angeheizte Doping-Diskussion eingeschaltet. Dabei zeigt Völler sich verärgert über die seiner Meinung nach "unsägliche Doping-Diskussion" im Fußball. "Mittlerweile hat man das Gefühl, jeder Doktor oder Professor irgendeines Institutes kann behaupten, im Fußball würde systematisch gedopt. Meine Güte, wer sich da alles zu Wort meldet und Kübel von Dreck über den Fußball ausschütten darf - da fehlt mir jegliches Verständnis", schrieb der Sportdirektor von Bundesligist Bayer Leverkusen in seiner kicker-Kolumne.

Der komplette Fußball stünde Woche für Woche unter Kontrolle, meinte der Weltmeister von 1990. Bis auf auf wenige Fälle, bei denen Profis durch die Einnahme von Appetitzügler oder den Gebrauch von Haarwuchsmitteln "Opfer ihrer eigenen Naivität" wurden, seien "keine Sünder bekannt". Völler: "Und wer es besser weiß, der soll die Beweise auf den Tisch legen, Ross und Reiter nennen - oder die Klappe halten."

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Neururer hatte vor zwei Wochen die Doping-Diskussion im Fußball mit seiner Behauptung neu entfacht, der Gebrauch des Aufputschmittels Captagon wäre Ende der 80er Jahre "gang und gäbe" gewesen. Armin Baumert, Vorstands-Chef der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada), hatte erklärt, dass der Fußball, international und national, keine dopingfreie Zone sei.

© SID

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