Fußball Bundesliga
Dortmund feiert Auswärtssieg in Aachen

Am 28. Bundesliga-Spieltag hat Alemannia Aachen eine 1:4 (0:1)-Niederlage gegen Borussia Dortmund kassiert. Wörns (14.), Frei (54., 58.) und Tinga (61.) trafen für den BVB. Ibisevic (63.) war für Aachen erfolgreich.

Nach dem ersten Sieg unter Trainer Thomas Doll und einer eindrucksvollen Leistung darf Borussia Dortmund im Bundesliga-Abstiegskampf auf die Kehrtwende hoffen. Der sechsmalige deutsche Meister gewann bei Aufsteiger Alemannia Aachen nach einer überzeugenden Vorstellung mit 4:1 (1:0) und feierte neben dem ersten Erfolg im dritten Spiel unter Doll den ersten Auswärtssieg nach zuvor sechs Pleiten in Serie. Für den beim Hamburger SV entlassenen Doll war es teamübergreifend der erste "Dreier" nach 13 Bundesligaspielen.

Wörns eröffnet den Torreigen

Christian Wörns hatte in der 14. Minute das erste BVB-Tor unter dem neuen Coach erzielt und damit auch die Wartezeit nach 288 torlosen Minuten beendet. Gegen eine enttäuschende und zu Beginn der zweiten Halbzeit orientierungslose Alemannia erhöhten Alexander Frei mit seinen Saisontoren Nummer zwölf und 13 (54./58.) sowie Tinga (61.) nach dem Wechsel innerhalb von acht Minuten auf 4:0 für die Borussia, ehe Aachen durch den sechsten Saisontreffer von Vedad Ibisevic zumindest der Ehrentreffer gelang (63.). Die Alemannia schwebt durch die erste Niederlage nach zuvor drei Siegen wieder in akuter Abstiegsgefahr.

Vor 20 800 Zuschauern auf dem wieder einmal ausverkauften Tivoli waren die Gäste von der ersten Sekunde an das spielbestimmende Team. Nach der vor allem kämpferisch schwachen Leistung beim 0:1 vor einer Woche in Bielefeld stimmte diesmal der Einsatz beim BVB. Das Mittelfeld, im Westfalenderby noch das Sorgenkind, war diesmal sogar das entscheidende Plus. Der von Doll vergangen Samstag zunächst aussortierte, dann aber begnadigte Florian Kringe hätte die Borussen bereits in der vierten Minute in Führung bringen müssen, scheiterte aber aus kurzer Distanz mit seinem schwachen linken Fuß an Alemannia-Keeper Stephan Straub. Dieser musste nur sieben Minuten später nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Thomas Stehle verletzt vom Feld, sein Ersatz Kristian Nicht wurde sofort auf dem falschen Fuß erwischt.

Drei Minuten nach seiner Einwechslung musste der Aachener Stammkeeper des ersten Saisondrittels den Ball passieren lassen, obwohl er mit den Fingerspitzen dran war. Bis auf zehn Minuten vor dem Wechsel hatte Dortmund das Spiel ganz klar im Griff, war dabei aber zunächst nicht zielstrebig genug und erspielte sich so kaum Chancen, das Ergebnis auszubauen. Das erwartete Aufbäumen der Aachener nach dem Wechsel blieb aus, stattdessen rannte die Alemannia den Gästen nun ins offenen Messer und wurde folgerichtig bestraft.

© SID

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