Fußball Bundesliga
Dortmund gewinnt Borussen-Duell

Gegen den Namensvetter aus Mönchengladbach hatte die Borussia aus Dortmund das bessere Ende für sich und gewann 2:1. Sebastian Kehl (22.) und Ebi Smolarek (90.) entschieden die Partie für den BVB.

Aufatmen in Dortmund, Ernüchterung in Mönchengladbach: Im Borussen-Duell der Bundesliga feierten die Westfalen nach zuletzt vier Unentschieden in Folge mit dem 2:1 (1:0) den erhofften Dreier, während die Gladbacher nach zuletzt 13 Punkten in fünf Spielen wieder eine Niederlage erlitten. Nationalspieler Sebastian Kehl sorgte mit seinem ersten Saisontreffer per Kopfball in der 22. Minute für das 1:0. Ebi Smolarek (90.+1) machte alles klar. Oliver Neuville (90.+3) sorgte für den Endstand.

Von der ersten Minute an übernahmen die Dortmunder, die ohne den verletzten Nationalspieler Christoph Metzelder antreten mussten, das Regiment auf dem Rasen des Westfalenstadions. Die größte Möglichkeit der Anfangsphase verpasste Junioren-Nationalspieler David Odonkor (15.), als er freistehend das Gladbacher Tor aus spitzem Winkel um Zentimeter verfehlte. Die Gäste beschränkten sich jedoch auch nach dem 0:3 im DFB-Pokal während der Woche bei Hertha BSC Berlin nicht auf die Defensive, sondern kamen durch den starken Milan Fukal per Kopfball zu einer hochkarätigen Chance.

Allerdings präsentierte sich der BVB als das spielerisch reifere Team, versäumte es jedoch, die Gäste-Abwehr mit druckvollem Spiel in Verlegenheit zu bringen. Die Chance zum 2:0 verpasste indes Lars Ricken vier Minuten nach der Halbzeit, als die Dortmunder das Tempo erhöhten und wesentlich aggressiver als vor dem Wechsel agierten. Die Gladbacher fanden in einem von zahlreichen Fehlpässen geprägten Spiel in keiner Phase ihren Spielrhythmus, so dass es bei Einzelaktionen blieb.

Allerdings sorgte der äußerst kleinlich pfeifende Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) dafür, dass die Begegnung in der zweiten Halbzeit noch hektischer wurde. Für Gladbach war die Begegnung vor 80 100 Zuschauern ein Gradmesser für die bevorstehenden schweren Aufgaben in der Liga, denn die nächsten Gegner heißen Hamburg, Leverkusen und Berlin.

© SID

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