Fußball Bundesliga
Dortmund verpatzt auch die Pokal-Generalprobe

Borussia Dortmund hat auch den letzten Test für das DFB-Pokalfinale am kommenden Samstag verpatzt. Am 29. Bundesliga-Spieltag unterlag der BVB daheim Hannover 96 mit 1:3 (0:2).

Borussia Dortmund ist drei Tage vor dem Pokalfinale am Samstag völlig außer Form. Vier Tage nach dem 0:5-Debakel bei Endspielgegner Bayern München kassierten die Westfalen am 29. Spieltag der Bundesliga nach einer abermals schwachen Vorstellung beim 1:3 (0:2) gegen Hannover 96 die vierte Heimniederlage. Ein Pfeifkonzert der enttäuschten BVB-Anhänger begleitete die Mannschaft von Trainer Thomas Doll nach dem Schlusspfiff in die Kabine.

Arnold Bruggink (37.) sowie der eingewechselte Abwehrspieler Frank Fahrenhorst brachten die Niedersachsen vor 61 400 Zuschauern bis zur Halbzeit mit 2:0 in Führung, bevor der ebenfalls eingewechselte Schweizer Nationalspieler Alexander Frei (65.) lediglich noch den Anschlusstreffer erzielte.

BVB-Coach Doll hatte auf die peinliche Vorstellung seiner Mannschaft in München reagiert und die Anfangsformation auf ingesamt fünf Positionen verändert. Für eine Überraschung sorgte Doll, indem er den erst 20 Jahre alten Marcel Höttecke, Torhüter des Regionalliga-Teams des BVB, für den verletzten Marc Ziegler (Bluterguss im Knie) aufbot. Der Youngster stand bereits in der Anfangsphase im Blickpunkt, als er einen Schuss aus spitzem Winkel von Szabolcs Huszti parierte. Ein Freistoß von Bruggink sorgte für die zweite Möglichkeit der Gäste.

Von der Borussia war bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts zu sehen. Völlig verunsichert, ideenlos und ohne Spielwitz machte sie den Gästen das Leben leicht. Mitunter misslangen den BVB-Profis die elementarsten Dinge des Fußball, so dass ein Spielfluss nicht aufkommen konnte. Folglich blieben auch gefährliche Situationen im Gästestrafraum Mangelware. Wesentlich effektiver präsentierte sich Hannover, das durch einen Freistoß von Bruggink in Führung ging, bevor Fahrenhorst per Kopfball auf 2:0 erhöhte.

Nach dem Wiederanpfiff war zumindest das Bemühen der Dortmunder spürbar, das Spiel zu drehen. Doch es mangelte an Torgefährlichkeit, um die Gästeabwehr vor ernsthafte Probleme zu stellen. Bezeichnenderweise war es der eingewechselte Frei, der mit seinem insgesamt zweiten Ballkontakt für den Anschlusstreffer sorgte. Weitere Möglichkeiten ließen die Borussen fahrlässig ungenutzt und mussten in der Schlussphase sogar noch den dritten Treffer nach einem Konter der Hannoveraner durch Huszti hinnehmen. Insgesamt präsentierte sich der BVB mit Blick auf den Saisonhöhepunkt in Berlin in einem erschütternden Zustand und erschreckend schwacher Form.

© SID

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