Fußball Bundesliga
Dortmunds UI-Cup-Träume in Leverkusen geplatzt

Die zaghaften UI-Cup-Träume von Borussia Dortmund sind geplatzt: Am letzten Bundesliga-Spieltag gab es im Westduell bei Uefa-Cup-Teilnehmer Bayer Leverkusen eine 1:2 (0:1)-Schlappe.

Für Borussia Dortmund bleibt die internationale Bühne auch im vierten Jahr in Folge versperrt. Die Schwarz-Gelben verspielten am 34. Spieltag der Bundesliga mit einer 1:2 (0:1)-Niederlage bei Bayer Leverkusen den Einzug in den UI-Cup. Zugleich endete für den BVB eine Serie von zuletzt vier Siegen in Folge. Bayer, das die Uefa-Cup-Qualifikation schon sicher hatte, beendete derweil die Saison wie im Vorjahr auf dem fünften Tabellenplatz.

Torjäger Frei schmerzlich vermisst

Vor 22 500 Zuschauern machten Stefan Kießling (45.) und Simon Rolfes (54.) den 15. Saisonsieg der Rheinländer perfekt. Ebi Smolarek (79.) gelang nur noch das Anschlusstor. Dabei hatten die Dortmunder in der ersten Halbzeit lange Zeit das Spiel im Griff, allein vor dem Tor fehlte die letzte Konsequenz. Dabei machte sich insbesondere das Fehlen von Torjäger Alexander Frei bemerkbar. Der Schweizer Nationalspieler, der bereits 16 Tore für den BVB in dieser Saison erzielt hatte, wurde am vergangenen Dienstag an der Hüfte operiert.

So verspielten die Dortmunder in zehn Minuten alle Chancen auf den UI-Cup. Erst setzte Kießling mit dem Pausenpfiff einen Schuss aus 20 Metern in die Dortmunder Maschen, dann war kurz nach der Pause Rolfes auf feinem Zuspiel von Nationalspieler Bernd Schneider zur Stelle.

Dabei hatten die Dortmunder eigentlich gut gewonnen. Zunächst prüfte Ebi Smolarek den Leverkusener Schlussmann Jörg Butt (7.), danach vergab Nelson Valdez eine gute Möglichkeit (10.). Nach einer guten halben Stunden hatten sowohl Valdez als auch Smolarek die Chance zur Führung, als sie beide an einer Flanke von Florian Kringe vorbeirutschten.

Bayer-Elf verpasst höheren Sieg

In den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit war der BVB dann aber völlig von der Rolle. Die Leverkusener erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Nachdem Andrej Woronin (41.), Jan-Ingwer Callsen-Bracker (42.), Rolfes (43.) und Kießling per Kopf an den Pfosten (44.) noch das Ziel verfehlten, war es dann eine Minute später passiert.

Nach der Leverkusener Führung fehlten den Dortmundern dann irgendwie die Mittel, das Ruder noch herumzureißen. Die Leverkusener machten indes nicht mehr als nötig und waren trotzdem Herr der Lage.

© SID

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