Fußball Bundesliga
Duisburg zieht Schlussstrich unter "Fall Grings"

FCR Duisburg hat sich endgültig von EM-Torschützenkönigin Inka Grings getrennt, die zuvor Trainer Dietmar Herhaus verbal attackiert hatte. Eine weitere Schädigung des guten Rufs von Liga und Klub sei nicht akzeptabel.

Bundesligist FCR Duisburg und EM-Torschützenkönigin Inka Grings gehen in Zukunft getrennte Wege. "Eine Rückkehr von Inka Grings in den Kader wird es auf keinen Fall geben", stellte Duisburgs Vorsitzender Ferdinand Seidelt am Donnerstag unmissverständlich fest: "Eine weitere Schädigung des guten Rufs von Liga und Klub ist nicht akzeptabel. Trainer und Mannschaft haben das Recht, in Ruhe arbeiten zu können."

Dass der Vize-Meister erst mit ein paar Tagen Verzögerung einen Schlussstrich unter "das Kapitel Grings" zog, begründete Seidelt wie folgt: "Jeder Mensch hat das Recht, sich zu verteidigen. Wir haben ein paar Tage gebraucht, um den Vorgang in all seinen Facetten zu beleuchten. Aber am Schluss steht die endgültige Trennung."

"Es gibt auch Tabus"

Grings hatte Duisburgs Trainer Dietmar Herhaus zuletzt verbal scharf attackiert. Darauf war die 27 Jahre alte Stürmerin zunächst von ihrem Kapitänsamt entbunden und dann suspendiert worden. Während sich Grings ("Ich habe emotional überreagiert und Dinge gesagt, die ich nicht hätte sagen dürfen") in der Öffentlichkeit entschuldigte, blieb Herhaus hart: "Es gibt Dinge, die man sich erlauben darf. Aber es gibt auch Tabus."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%