Fußball Bundesliga
Einheitlicher Spielball für die Bundesliga

Die Bundesliga soll nach Wunsch der DFL ab der Saison 2009/10 einen einheitlichen Spielball erhalten. Das bestätigte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig.

Die Bundesliga strebt einen einheitlichen Spielball an. Ab der Saison 2009/10 soll dem Beispiel der ausländischen Elite-Klassen gefolgt werden. Ein Antrag soll auf der Liga-Vollversammlung am 7. August in Berlin eingebracht werden. Das bestätigte DFL-Pressesprecher Christian Pfennig dem Sport-Informations-Dienst (sid) auf Anfrage.

Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bzw. für die 36 Profiklubs wäre damit der Weg zu einer neuen Einnahmequelle geebnet. Denn die DFL hätte freie Bahn, eine lukrative Kooperation mit einem Partner einzugehen.

In anderen europäischen Ligen ist das Geschäft mit einem gesponsorten Spielball bereits eine lohnende Angelegenheit. Die englische Premier League hat in der Firma Nike für jährlich sieben Mill. Euro einen Partner. In der Serie A bekommen die Klubs der Serie A 4,5 Mill. Euro pro Saison. Das bei der WM 2006 in Deutschland genutzte Modell "Teamgeist" von adidas wurde weltweit über 15 Mill. Mal verkauft.

© SID

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