Fußball Bundesliga
Eintracht-Präsident Fischer übt Druck auf Team aus

Vor dem Spiel gegen die TSG Hoffenheim, deren Mäzenatentum er kritisiert, hat der Präsident von Eintracht Frankfurt, Peter Fischer, vor dem Abstieg gewarnt und Punkte gefordert.

Präsident Peter Fischer von Bundesligist Eintracht Frankfurt hat vor dem Punktspiel der Hessen gegen 1 899 Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr) Öl ins Feuer gegossen und den großen finanziellen Einfluss von Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp kritisiert. "Es ist doch klar, dass wir nicht glücklich sind über das Modell Hopp. Für den Wettbewerb ist das nicht gut", sagte Fischer im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Zudem schlug Fischer im Abstiegskampf Alarm. "Wenn wir gegen Hoffenheim nicht punkten, dann würde ich mehr als Angst verspüren. Das wäre dann die schwierigste Situation seit dem Wiederaufstieg", sagte Fischer, der am Samstag seinen 53. Geburtstag feiert.

Trotzdem stärkte Fischer Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Trainer Friedhelm Funkel den Rücken. "Wir bringen dem Vorstand und dem Trainerteam Vertrauen entgegen, weil das Duo Bruchhagen/Funkel in schwierigen Situationen mit einem satten Punch zurückgeschlagen hat", erklärte Fischer, der auch im Aufsichtsrat sitzt.

Fischer wehrte sich zugleich gegen den Vorwurf, dass die Eintracht wirtschaftlich zu vorsichtig agiere: "Ich zittere lieber um den Klassenerhalt als um das Überleben."

© SID

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