Fußball Bundesliga
Energie grüßt nach Heimpleite vom Tabellenende

Energie Cottbus ist nach einem 1:2 (1:1) am 6. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Im Kellerduell trafen Dzeko und Krzynowek für die Gäste, Sörensen für die Lausitzer.

Die Tage von Petrik Sander als Trainer von Bundesligist Energie Cottbus dürften gezählt sein. Die Cottbuser verloren gegen den VfL Wolfsburg 1:2 (1:1) und müssen sich nach knapp drei Jahren auf einen Trainerwechsel gefasst machen. Die Entscheidung zugunsten der Gäste erzwang Mittelfeldspieler Jacek Krzynowek (83.).

Die Partie gegen Wolfsburg war im Vorfeld als Endspiel für Sander ernannt worden, nachdem dessen Team bislang zwei Punkte ergattert hatte. Der 21 Jahre alte Edin Dzeko (22.) hatte die Gäste in seinem ersten Bundesliga-Spiel von Beginn an in Führung gebracht. Dennis Sörensen (31.) erzielte nach einem groben Schnitzer von Wolfsburgs Keeper Simon Jentzsch mit seinem zweiten Saisontreffer den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich für Cottbus.

Bei den "Wölfen" dürfte die Kritik an Trainer Felix Magath nun wieder abebben. Die Werkself, die sich zur neuen Saison mit Spielern im Wert von 30 Mill. Euro verstärkt hatte, feierte nach drei Spielen in Folge ohne Sieg wieder einen Dreier.

Vor 15 269 Zuschauern vertraute Sander in seinem "Endspiel" einer offensiven Formation. Der Coach schickte in Sörensen und Dimitar Rangelow erstmals in der laufenden Saison zwei Spitzen auf das Feld. Allerdings standen zunächst die Cottbuser Abwehrspieler im Blickpunkt.

Bei einem Bilderbuch-Konter in der 22. Minute über Marcelinho sah die komplette Defensiv-Abteilung von Cottbus schlecht aus, Dzeko schob den Ball von der linken Seite ungehindert an Tomislav Piplica ins lanke Eck zum 1:0 ins Tor. Wolfsburgs Neuzugang Grafite saßüberraschenderweise trotz eines Außenbandrisses doch auf der Bank.

Erst Mitte der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber zu ihrem Rhythmus. Vor allem Regisseur Ervin Skela konnte mit klugen Pässen gefallen. In der 31. Minute schob Sörensen den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:1 über die Linie, nachdem Jentzsch das Leder zuvor schon sicher an seinem Körper hatte und doch wieder fallen ließ.

Die Mannschaft von Trainer Magath, der Ashkan Dejagah und Isaac Boakye zunächst auf die Bank beordert hatte, konnte trotz technischer Vorteile nicht überzeugen und wirkte über lange Phasen pomadig. In der 49. Minute rettete Keeper Jentzsch seine Elf vor dem Rückstand, als er das Leder nach einem Kopfball aus der Ecke fischte. Auch in der 88. Minute war er auf dem Posten. Erst zur 65. Minute brachte Magath Mittelfeldspieler Dejagah, ohne dass das Spiel der Gäste zwingender wurde.

© SID

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