Fußball Bundesliga
Ermittlungen gegen "Knappen" teilweise eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Essen hat die Ermittlungen gegen Bundesligist Schalke 04 im Zusammenhang mit dem Kauf des Parkstadions im Jahr 2003 teilweise eingestellt. Grund sei "mangelnder hinreichender Tatverdacht".

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Essen gegen Bundesligist Schalke 04 im Zusammenhang mit dem Kauf des Parkstadions im Jahr 2003 sind teilweise eingestellt worden. Wie Oberstaatsanwalt Willi Kasseböhmer mitteilte, seien die Verfahren gegen den Finanzvorstand des Klubs um Josef Schnusenberg wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ebenso "mangels hinreichenden Tatverdachts" eingestellt worden wie die gegen zwei ehemalige leitende Vertreter der Stadt wegen des Verdachts der Untreue und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung.

Weitere Ergebnisse zu den Ermittlungen will die Staatsanwaltschaft zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Die Behörde ermittelt gegen den Klub auch wegen Bilanzfälschung und Insolvenzverschleppung.

Im Jahr 2003 hatte die Kommune das Grundstück im Stadtteil Buer-Erle, auf dem sich das Parkstadion befindet, für einen Euro an den FC Schalke verkauft und den Wert des Areals mit einer Million Euro beziffert. Schalke gründete daraufhin eine Parkstadion Gmbh und bewertete das Grundstück im Geschäftsbericht 2003 mit 15,6 Mill. Euro.

Die Königsblauen hatten einen Verlust von über 19 Mill. Euro verbucht, diese Zahl durch die großzügige Bewertung des Areals geschönt und waren somit eventuellen Problemen bei der Lizenzvergabe durch die Deutsche Fußball Liga Gmbh (DFL) aus dem Weg gegangen.

© SID

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