Fußball-Bundesliga

Ex-Nationalspieler Frings wird Trainer bei Darmstadt 98

Fußball-Bundesligist Darmstadt 98 hat nach langer Suche einen neuen Trainer gefunden. Ex-Nationalspieler Torsten Frings übernimmt den Tabellenletzten. Für Frings ist es die erste Station als Cheftrainer.
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Der Ex-Nationalspieler stand zuletzt als Co-Trainer bei Werder Bremen unter Vertrag. Quelle: dpa
Torsten Frings

Der Ex-Nationalspieler stand zuletzt als Co-Trainer bei Werder Bremen unter Vertrag.

(Foto: dpa)

DarmstadtDer frühere Nationalspieler Torsten Frings wird neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten SV Darmstadt 98. „Ja, das stimmt“, sagte der 40-Jährige am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die „Bild“ über die Personalie beim Tabellenletzten berichtet. Der 40 Jahre alte Frings stand zuletzt als Co-Trainer von Viktor Skripnik bei Werder Bremen unter Vertrag. Für Frings ist es die erste Station als Cheftrainer. Von Darmstadt 98 gab es zunächst keine Bestätigung für die Personalie.

Anfang Dezember hatte sich Darmstadt nach sechs Niederlagen in Serie von Norbert Meier getrennt. Ramon Berndroth, sportlicher Leiter des Nachwuchszentrums, übernahm bis zur Winterpause übergangsweise. Zuletzt hatten Bruno Labbadia und Holger Stanislawski den Darmstädtern abgesagt.

Rote Bullen, Torgeilheit und Trainerschwund
Top: RB Leipzig
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Auch die deutliche 0:3-Niederlage beim FC Bayern konnte dem Aufsteiger aus Sachsen die bis dato fantastische Hinserie nicht verderben. 36 Punkte nehmen die Leipziger mit ins Jahr 2017, eine hervorragende Ausgangsposition. „Ich bin bis hierher sehr stolz auf das, was diese Mannschaft geleistet hat“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl nach der „Lehrstunde“ von München. Das Saisonziel, eine „sorgenfreie Saison zu spielen“, hat der Emporkömmling praktisch schon erreicht.

Flop: Trainer
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Viktor Skripnik (im Bild), Bruno Labbadia, Dieter Hecking, Markus Kauczinski, Norbert Meier, Dirk Schuster und André Schubert: Bereits sieben Trainer mussten ihren Posten in der Hinrunde abgeben. Der Trend geht bei der Folgebesetzung immer mehr zu Lösungen aus dem eigenen Lager wie bei Alexander Nouri (Bremen) oder Valérien Ismaël (Wolfsburg). Darmstadt und Augsburg ließen sich Zeit und stellten zunächst Ramon Berndroth und Manuel Baum als Interimslösung ein.

Top: Torhungrige Stürmer
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In der vergangenen Spielzeit lieferten sich Pierre-Emerick Aubameyang (Dortmund) und Robert Lewandowski vom FC Bayern ein Wettschießen um die Torjägerkanone. Auch in dieser Saison haben der Gabuner (16 Tore) und der Pole (12) schon wieder ein prall gefülltes Torekonto. Doch auch Angreifer Anthony Modeste (im Bild), der 13 von 21 Treffern des 1. FC Köln erzielt hat, mischt im Kampf um die Torjägerkanone munter mit.

Flop: Hamburger SV
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Der krisengeplagte Traditionsclub legte einmal mehr ein Halbjahr voller Pleiten, Pech und Pannen hin. Bruno Labbadia musste als Trainer gehen, Dietmar Beiersdorfer wurde seine Posten als Sportdirektor und Vorstandsvorsitzender los, Jörn Wolf trat als Medienchef ab, und auch Aufsichtsratsboss Karl Gernandt zog sich zurück. Sportlich? 13 Punkte, 31 Gegentore und – mal wieder – der Relegationsrang 16. Neuer starker Mann ist Heribert Bruchhagen, der den Verein als Vorstandsboss in eine bessere Zukunft führen soll.

Top: Julian Nagelsmann
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Mit 29 Jahren ist Nagelsmann der jüngste Chefcoach der Bundesliga-Geschichte. Nach den ersten zehn Monaten seiner Amtszeit steht er bereits auf einer Stufe mit dem Titelverteidiger in der Champions League – zumindest statistisch: Seine Hoffenheimer sind als einziges Team neben Real Madrid in den europäischen Topligen noch ungeschlagen.

Flop: Schiedsrichter
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Zu einem Ärgernis gerieten im ersten Fußball-Halbjahr die Schiedsrichter und deren Leistungen. Selbst Routiniers wie Felix Brych und Wolfgang Stark (im Bild, M.) hatten in dem Hochgeschwindigkeitsspiel mitunter Probleme. Die Torlinientechnik wurde zwar eingeführt, jedoch wird der Ruf nach dem bereits beschlossenen Videobeweis in der Liga nach der vergangenen Halbserie immer lauter.

Top: Spannung in der Liga
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Die ersten vier Verfolger von Tabellenführer FC Bayern? Leipzig, Hertha, Frankfurt und Hoffenheim. Wohl selten hat eine Tabellenkonstellation eine so spannende Rückserie versprochen wie in dieser Spielzeit. Vize-Meister Dortmund lauert zwar auf Rang sechs, die weiteren Topteams aus Leverkusen, Schalke, Wolfsburg oder Gladbach haben aber bereits einen beträchtlichen Rückstand auf die internationalen Ränge.

Der frühere Bremer, Münchner und Dortmunder Bundesliga-Profi Frings soll nun in Darmstadt die Serie von mittlerweile acht Liga-Pleiten stoppen. Trainingsauftakt am Böllenfalltor im neuen Jahr ist am 3. Januar. Am 21. Januar geht es dann gegen Borussia Mönchengladbach.

  • dpa
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