Fußball Bundesliga
FC Bayern geht im Mai auf Asien-Tour

Vom 18. bis 28. Mai dieses Jahres wird der FC Bayern eine zehntägige Asien-Reise unternehmen. "Wir wollen im Ausland Flagge zeigen", so Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Auch in Asien will sich der FC Bayern einen Namen machen und seine Anhängerschar vergrößern. Zu diesem Zweck begibt sich der deutsche Rekordmeister einen Tag nach dem Bundesliga-Finale vom 18. bis 28. Mai auf eine zehntägige Reise mit drei Spielen in Indonesien, China und Indien. Bisher haben Klubs wie Manchester United oder Real Madrid in Asien noch einen deutlichen Vorsprung.

"Wir wollen im Ausland Flagge zeigen. Der asiatische Markt ist sehr wichtig, wenn nicht sogar der wichtigste der Welt. Wir wollen die Bundesliga und den FC Bayern international voranbringen und repräsentieren", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Die Bayern planen in Asien einige Projekte, "um den Fußball dort weiterzuentwickeln. Wir wollen Partnerschaften zum Wohle der jeweiligen Länder aufbauen", erklärte Rummenigge und umriss die Ziele der Münchner.

Bayern muss voraussichtlich auf seine Stars verzichten

Nach dem Abflug am 18. Mai ist für den 21. Mai in Jakarta ein Spiel gegen die Nationalmannschaft von Indonesien geplant. Am 24. Mai findet in Guangzhou das Rückspiel gegen die chinesische Olympia-Auswahl statt. Die Chinesen waren bereits im Januar zu Gast in München und hatten mit 2:7 verloren. Zum Abschluss der Reise tritt der Rekordmeister in Kolkata (früher Kalkutta) gegen Mohan Bagun an.

Dies wird gleichzeitig der letzte Auftritt von Kapitän Oliver Kahn, der nach der Saison seine schillernde Karriere beenden wird, im Trikot der Bayern sein. "Dies ist auch ein Zugeständnis für unsere indischen Freunde", meinte Rummenigge. Kahn genießt seit der WM 2002 in Südkorea und Japan in Asien Heldenstatus.

Die Münchner müssen bei ihrer Asienreise allerdings auf die Teilnehmer an der Europameisterschaft (7. bis 29. Juni) verzichten, die sich ab 19. Mai auf die Euro vorbereiten. Deshalb werden Franck Ribery, Willy Sagnol, Luca Toni, Hamit Altintop, Mirolav Klose, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Marcell Jansen und Philipp Lahm voraussichtlich fehlen.

© SID

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