Fußball Bundesliga
FC Bayern wohl bereit, Sagnol gehen zu lassen

Der FC Bayern München scheint Willy Sagnol die Freigabe über einen Wechsel zu erteilen. Sobald ein konkretes Angebot vorliege, werde man sich damit beschäftigen. Olympique Marseille und "Manu" haben Interesse gemeldet.

Der französische Nationalspieler Willy Sagnol von Rekordmeister Bayern München scheint wohl die Freigabe über einen Wechsel im Winter zu bekommen - sofern er sich mit einem anderen Klub über einen Transfer verständigt. Das geht aus einer Äußerung des Bayern-Managers Uli Hoeneß hervor. Er habe sich noch keine Gedanken darüber gemacht, ob er Sagnol im Winter gehen lassen werde, sagte Hoeneß der Münchner Abendzeitung. Aber: "Wenn er wirklich mit einem Verein kommt, müssen wir das tun." Im kicker ergänzte der Manager: "Wir haben sowieso zu viele Spieler. Hier bricht nichts zusammen, wenn ein, zwei im Winter gehen."

An Sagnol soll neben dem französischen Erstligisten Olympique Marseille auch der englische Meister Manchester United interessiert sein. "Es ehrt mich, wenn ein Klub wie Manu um mich wirbt", hatte Sagnol bereits vor Wochen betont. Der 30-Jährige hatte am Samstag nach dem 2:1 des FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg überraschend seine Wechselabsichten bekundet. Vor Wochen habe er den Verein informiert, dass er in der Winterpause weg wolle, sagte er.

Hoeneß: "Willy ist ein sehr emotionaler Mensch"

Hoeneß bestätigte nun das Treffen mit Sagnol, der sich Anfang April eine schwere Knieverletzung zugezogen und gegen die "Wölfe" erstmals wieder im Kader der Bayern gestanden hatte. "Willy war vor einiger Zeit bei mir und hat gesagt: "Wenn ich nicht bald spiele, will ich weg." Ich habe das nicht so ernst genommen. Willy ist ein sehr emotionaler Mensch", sagte Hoeneß.

Trainer Ottmar Hitzfeld hatte schon am Sonntag angekündigt, mit Sagnol über dessen Wechselgedanken reden zu wollen. "Diese Aussage hat mich überrascht", sagte Hitzfeld, der zugleich klarstellte, dass Sagnol seine persönlichen Ambitionen den Interessen des Vereins unterordnen müsse: "Er braucht Zeit, um den Anschluss zu finden. Wir sind in einer Phase, wo wir nichts riskieren oder experimentieren können."

© SID

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